Schwere Zeiten für reichsten Mann Serbiens

Die Geschäfte des reichsten Serben, Milorad Miskovic, laufen offenbar nicht mehr so gut wie früher. Die 94 Firmen seiner Delta Holding mit insgesamt 17.815 Beschäftigten haben im vergangenen Jahr einen Nettogewinn von 1,43 Mrd. Dinar (17 Mio. Euro) erwirtschaftet.
2007 waren es noch 4,9 Mrd. Dinar gewesen, ein Jahr davor 6,4 Mrd. Dinar, berichtete die serbische Tageszeitung “Politika” am Mittwoch.

Miskovic war als Vizepremier einer von Slobodan Milosevic kontrollierten Regierung im Jahre 1989 einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden. Zu seinem Vermögen kam er in den 90-er Jahren. Seine Delta Holding, die vor allem in den Branchen Einzelhandel, Immobilien und Versicherungen tätig ist, erlebte ihre Blütezeit aber nach der politischen Wende in Serbien im Jahr 2000.

Im Frühjahr hatte die Delta Holding ein in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana geplantes 200 Mio. Euro schweres Projekt an die Grazer Supernova Holding verloren, die im Juli zum neuen Investor für den Sport- und Einkaufskomplex wurde.

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