Schwere Unwetter in Belgien: Mindestens vier Tote

Auch heftige Unwetter in Belgien forderten Todesopfer.
Auch heftige Unwetter in Belgien forderten Todesopfer. ©AP Photo/Valentin Bianchi
Im Zusammenhang mit schweren Unwettern im Osten Belgiens sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen.
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Das berichtete die Nachrichtenagentur Belga am Donnerstag unter Berufung auf die zuständige Staatsanwaltschaft. Die Leichen seien im Bezirk Verviers gefunden worden. Die Identität der Opfer sei noch nicht geklärt. Bereits am Morgen gab es Berichte über zwei Tote. Ob die nun vier gefundenen Leichen zu diesen zählen, war zunächst unklar.

Heftige Unwetter in Belgien

Der öffentlich rechtliche Sender RTBF berichtete unter Berufung auf die Gouverneurin Catherine Delcourt, die beiden Toten seien in der Provinz Lüttich ums Leben gekommen. Die Fundorte liegen Medienberichten zufolge im Bezirk Verviers, der zur Provinz Lüttich gehört. Laut "Grenzecho" starb im belgischen Eupen in der Nähe von Aachen ein 22-Jähriger. "Wie von offizieller Seite bestätigt wurde, ist der junge Mann im Eupener Ortsteil Nispert mit einem Schwimmreifen in den reißenden Stadtbach gesprungen und wurde seitdem vermisst", heißt es in dem Bericht. Rettungskräfte hätten seine Leiche gefunden.

Überschwemmungen: Orte teils nicht per Boot erreichbar

In Limburg wurden nach Angaben der Bürgermeisterin knapp 3.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Manche Orte könnten wegen zu starker Strömung nicht einmal per Boot erreicht werden, Hubschrauber könnten wegen des Wetters nicht eingesetzt werden.

Ministerpräsident Alexander De Croo schrieb auf Twitter: "Belgien steht vor noch nie dagewesenen Regenfällen." Mithilfe von Innen- und Verteidigungsministerium sollen alle Rettungsdienste mobilisiert werden. Belgien erhalte internationale Unterstützung. Die EU-Kommission teilte mit, dass als Teil einer Sofortreaktion ein Rettungsteam und ein Hubschrauber aus Frankreich mobilisiert worden seien. Auch Italien und Österreich hätten Hilfe angeboten. Der Einsatz werde von der Kommission koordiniert und bis zu 75 Prozent der Transportkosten übernommen.

(APA/Red)

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