Schweizer Talent Küng gewann bei Tour de Romandie im Regen

Küng gelang nach Soloflucht der Sieg
Küng gelang nach Soloflucht der Sieg
Die Schweizer Radsport-Hoffnung Stefan Küng hat am Donnerstag die vierte Etappe der Tour de Romandie gewonnen. Für den 21-jährigen Bahnweltmeister in der Einzelverfolgung war es sein bisher größter Triumph auf der Straße. Küng setzte sich nach einer mehr als 20 km langen Soloflucht in Freiburg (Fribourg) durch. Gesamtführender der WorldTour-Rundfahrt ist weiterhin sein Landsmann Michael Albasini.


Die Österreicher hatten mit der Entscheidung nichts zu tun. Der Oberösterreicher Riccardo Zoidl kam bei widrigen Verhältnissen als 96. ins Ziel. In der Gesamtwertung liegt er als bester ÖRV-Profi mit 4:46 Minuten Rückstand auf Rang 51. Der Vorarlberger Matthias Brändle verlor fast 20 Minuten, der Steirer Georg Preidler gab Mitte der 169,8 km langen Etappe im Dauerregen auf.

“Ich mag Regen und Kälte”, sagte dagegen Küng, dem in der Schweiz eine große Karriere prophezeit wird. Am Samstag steht über 162,7 km von Freiburg zur Bergankunft in Champex-Lac die Königsetappe der Rundfahrt auf dem Programm. Der zweifache Etappensieger Albasini geht als Gejagter ins Rennen. Titelverteidiger Chris Froome aus Großbritannien lauert mit nur 20 Sekunden Rückstand auf dem dritten Gesamtrang.

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