Schweizer "Nati" für Bundespräsidentin "Flop des Jahres"

Die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft hat von höchster Stelle harte Kritik einstecken müssen. Außenministerin Micheline Calmy-Rey, bis Ende des Jahres noch Bundespräsidentin, bezeichnete das Team als "Flop des Jahres".

Es sei zwar schön, die EURO 2008 auszurichten. Nun müsse aber auch noch die “Nati” auf der Höhe ihrer Aufgabe sein, betonte sie am Freitag in einem Interview mit den Westschweizer Zeitungen “24 Heures” und “Tribune de Geneve”.

Sie werde auf jeden Fall bei den Spielen dabei sein, betonte Calmy-Rey. Die ihrem Ministerium zugeteilten Eintrittskarten wolle sie nutzen, um die EURO zusammen mit Ministern und Präsidenten zu besuchen, die sie in ihrem Präsidialjahr kennengelernt habe.

Als Erfolg des Jahres bezeichnete Calmy-Rey den Gewinn des America’s Cup durch das Segeltem Alinghi. “Ein Bauernvolk, das auf dem Meer gewinnt. Das ist ziemlich unglaublich”, erklärte die Magistratin.

Das vornehmlich repräsentative Amt des Bundespräsidenten wird in der Schweiz jedes Jahr von einem andern der sieben Minister (Bundesräte) übernommen. 2008 löst Innenminister Pascal Couchepin die Genferin Calmy-Rey ab.

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