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Schutz vor Gehirnhautentzündung

Anlässlich der jüngsten Meningitis-Todesfälle in Vorarlberg und Salzburg hat der Sozialmediziner Michael Kunze auf die Möglichkeit einer Schutzimpfung gegen C-Meningokokken hingewiesen.

Die Bakterien können Gehirnhautentzündung und Blutvergiftung hervorrufen und in wenigen Stunden zum Tod führen.

Die durch Husten oder Niesen übertragbaren Meningokokken seien gerade in der Grippe- und Erkältungssaison besonders ansteckend, erklärte Kunze. In Europa seien dabei Meningokokken der Serumgruppen B und C am häufigsten. Für die C-Untergruppe existiere ein Impfstoff, der nach einmaliger Impfung meist jahrzehntelangen Schutz biete. Gegen B-Meningokokken könne man leider noch nicht vorsorgen. Umso wichtiger sei daher die Früherkennung, sagte Kunze.

Die ersten Anzeichen für eine Meningokokken-Infektion sind einer Erkältung oder Grippe ähnlich: Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Gelenks- und Muskelschmerzen, Krämpfe, Erbrechen, Lichtscheu und Benommenheit können einzeln oder gemeinsam auftreten. Charakteristisch bei einer Meningokokken-Infektion sind rote, punktförmige Flecken auf der Haut, die in rund 70 Prozent der Erkrankungsfälle auftreten. 70 Prozent der von einer Meningokokken-Krankheit Betroffenen sind Kinder und Jugendliche.

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