Schulkarriere - Schmied: Entscheidung mit 14 gerechter

Die Bildungswegentscheidung im Alter von neun Jahren sei "zu früh und führt zu sozialen Ungerechtigkeiten", hieß es aus dem Unterrichtsministerium.

Unterrichtsministerin Claudia Schmied sieht die Zahlen zur weiteren Schulkarriere von Absolventen der AHS-Unterstufe beziehungsweise der Hauptschule eins zu eins in einer Reihe mit internationalen Studien wie “Education At A Glance” oder PISA. Schmied sieht die Entscheidung für den weiteren Bildungsweg, der im Alter von neun Jahren gefällt wird, als “zu früh und führt zu sozialen Ungerechtigkeiten.”

Genau diese frühe Selektion solle etwa mit der “Neuen Mittelschule” korrigiert werden. Eine Entscheidung erst mit 14 Jahren über die weitere Karriere ermögliche ein gerechteres und sozial leistungsfähigeres Bildungssystem, so Schmied, und könne die derzeitige Schieflage korrigieren.

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