Schulen im Osten öffnen für Abschlussklassen

Abschlussklassen stellen wieder auf Präsenzunterricht um.
Abschlussklassen stellen wieder auf Präsenzunterricht um. ©APA/ANJA OBERKOFLER
Die Abschlussklassen dürfen ab Montag in Ostösterreich wieder in die Schulen zurück. Auch Schularbeiten und Förderunterricht finden statt, die Regeln, die vor dem Lockdown galten, bleiben in Kraft.

Mit der Verlängerung des Corona-Lockdowns wurde auch das Distance Learning in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland bis 16. April ausgeweitet. Allerdings werden ab Montag nicht alle Schüler der Ostregion Fernunterricht haben: Für Kinder und Jugendlichen der Abschlussklassen eines Schultyps (4. Klasse Volksschule bzw. Mittelschule/AHS, letzte Klasse AHS/BMHS) findet dennoch Präsenzunterricht statt. Dazu wird eine Verordnung des Bildungsministeriums aktualisiert.

Volksschulen im Vollbetrieb, anderen im Schichtbetrieb

Dabei wird wie bisher nach Schulformen unterschieden: An den 4. Klassen der Volksschulen gibt es also an allen fünf Wochentagen Unterricht im Klassenzimmer, für allen anderen Schichtbetrieb. Maturanten etwa hätten ja nur noch drei Wochen lang regulären Schulbetrieb, heißt es aus dem Ministerium.

Außerdem sollen auch in der Ostregion trotz Distance Learning in allen Schultypen Schularbeiten wie geplant vor Ort stattfinden können, wie in den anderen sechs Bundesländern auch. Damit sollen Verschiebungen im Kalender und Schularbeitsstress nach dem Lockdown vor allem an den Berufsbildenden höheren Schulen (BHS) vermieden werden. Außerdem soll auch Förderunterricht trotz der grundsätzlichen Umstellung auf Fernunterricht weiterhin im Klassenzimmer stattfinden können.

"Nasenbohrer"-Test ist Voraussetzung

Bei alldem müssen wie bisher die Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Auch die Durchführung eines anterio-nasalen Antigenschnelltests ("Nasenbohrer"-Test) bleibt Voraussetzung dafür, dass man am Präsenzbetrieb teilnehmen darf.

(APA/Red)

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