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Schule für Bäume und Kinder

Am Campus der neu eröffneten Zwi-Peres-Schule erinnern 65 Bäume an die Opfer des Nazi-Regimes.

Simon-Wiesenthal-Gasse. Am 70. Jahrestag des November-Pogroms wurden auf dem Gelände der Leopoldstädter Zwi-Peres-Schule Bäume gepflanzt, die den 65.000 jüdischen Opfer in Österreich während des Nazi-Regimes gedenken. Ein Baum steht symbolisch für jeweils 1.000 Ermordete.
Schulen aus dem Bezirk haben für je einen „Baum der Erinnerung” die Patenschaft übernommen und auch die amtsführende Präsidentin des Stadtschulrates Susanne Brandsteidl hat sich dieser Aktion angeschlossen. Gemeinsam wurden die Bäume im Rahmen einer Gedenkfeier gepflanzt.

Größte jüdische Schule
Mit knapp 600 Schülern, die künftig hier ausgebildet werden können, ist die neu eröffnete Zwi Perez Chajes-Privatschule die größte jüdische Schule Österreichs. Unterrichtet wird neben den Pflichtfächern auch die jüdische Tradition, zu der auch koscheres Essen im Speisesaal und das Tragen der Kippa vorsieht. Zum Teil wird auch in hebräischer Sprache unterrichtet.
Auf dem jüdischen Campus ist übrigens auch ein Kindergarten untergebracht und den Sportplatz teilt sich die Schule mit dem jüdischen Sportverein Hakoah.
Eine teilweise Übersiedlung vom Standort in der Castellezgasse war notwendig geworden, weil hier der Platz für die Schüler zu knapp wurde.
Weitere Informationen zur Schule unter www.zpc.at

 

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