Schul-Sanierungsfall in Floridsdorf

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Der Turnsaal der KMS Kinzerplatz musste wegen grober Bauschäden geschlossen werden, die Elternvertreter ärgern sich. Die ÖVP-Bezirksorganisation fordert eine Aufstockung des Budgets für solche Fälle.

Besorgte Eltern schlagen Alarm: Seit Wochen ist der Turnsaal der Kooperativen Mittelschule Kinzerplatz 9 in Wien Floridsdorf wegen gravierender Bauschäden gesperrt. Die Decke, die Böden und die Wände seien dringend sanierungsbedürftig, die Sicherheit der Kinder konnte nicht mehr gewährleistet werden, deshalb wurde er aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Bereits im Februar 2004 sind Teile der Deckenplatten in den Turnsaal gestürzt. Damals wurde die Deckenkonstruktion lediglich überprüft. Den Schülern steht nun im Turnunterricht nur ein kleiner Gymnastikraum zur Verfügung, ansonsten wird in den Turnsaal der Volksschule Mengergasse ausgewichen, wo die Kapazitäten hart an der Grenze sind. Bei Schönwetter findet der Turnunterricht auf der Donauinsel statt.

Darüber hinaus befindet sich auch der Physiksaal der Schule in äußerst desolatem Zustand. In den letzten Jahren wurden lediglich die Fenster und die Heizungsanlage der Schule erneuert. Ersten Schätzungen zufolge soll eine Sanierung 150.000 Euro kosten.

Die ÖVP Floridsdorf fordert, dass sich budgetär etwas ändern muss, denn “hier wird falsche Sparpolitik auf dem Rücken unserer Kinder gemacht”.

Schulsanierungen müssen aus dem Bezirksbudget finanziert werden, das bei weitem nicht ausreicht, um auch nur die dringendsten Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Die ÖVP Floridsdorf fordert rasche Maßnahmen, um die vielen baulichen Missstände in den Pflichtschulen des Bezirks zu beheben.

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