Schütze auf Polizisten war vermutlich Räuber

Nach zwei Schüssen aus einer Gaspistole auf einen Wiener Polizisten in Wien-Landstraße gingen die Ermittler am Mittwoch davon aus, dass es der geflüchtete Täter mit einem Raub "im Zusammenhang steht", wie ein Polizeisprecher berichtete.

In der Wohnung, in der es zu der Schussabgabe am Montagvormittag gekommen war, stellten die Beamten bei einem Raub erbeutete Ausweise sicher.

Zweimal hatte der Unbekannte bei einer routinemäßige Personenkontrolle mit einer Gaspistole gefeuert. Mit der Ausrede, seinen Ausweis in der Wohnung aufzubewahren, lockte der Flüchtige drei Beamte in seine Wohnung am St. Nikolausplatz. Dort zückte er statt einem Dokument die vermeintlich gefährliche Waffe, feuerte auf die Polizisten und türmte. Zu Verletzungen kam es – mit Ausnahme eines verrenkten Knöchels – nicht.

Aus der Wohnung war der Schütze und eine weitere Personen geflüchtet. Zu möglichen Identitäten wollte sich die Exekutive am Mittwoch nicht äußern.

Vorbericht: Schüsse auf Polizisten - Motiv rätselhaft

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