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Schramböck: Starke Steuersenkung für Konsum wichtig

Die Wirtschaftsministerin sprach sich für eine starke Steuersenkung aus.
Die Wirtschaftsministerin sprach sich für eine starke Steuersenkung aus. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck sprach sich für eine verstärkte Produktion in Österreich und Europa aus und betonte die Wichtigkeit der Steuersenkung für einen funktionierenden Konsum.

Nach dem Shutdown angesichts der Coronavirus-Epidemie liegt die Wirtschaft am Boden. Die Regierung stellt ein Konjunkturpaket in Aussicht.

Doch der Staat könne nicht alles ersetzen, räumte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck Montagabend in der Sendung "Milborn" des Privatsenders Puls 24 ein. "Es geht darum, dass der Konsum wieder funktioniert, dass wir Investitionen fördern, stützen."

Schramböck: Konsum und Export müssen wieder funktionieren

Auch der Export müsse wieder funktionieren - die Lieferketten seien unterbrochen. "Wir müssen wieder mehr in Österreich und Europa produzieren", betonte die Ministerin weiters. "Wir wollen in 14 Tagen so weit sein zu sagen, da geht's lang", meinte sie.

In der IT-Branche sei vieles falsch gemacht worden: "Wir haben zu wenig geschaut, dass in Europa produziert wird." Das soll sich nun ändern: "Jetzt haben wir die Digitalisierung und wir können wieder viel zurückholen", so die Ministerin und nannte Halbleiter, Wasserstoff und Pharmaprodukte als Beispiele. "Wir haben einen klaren Plan auf chinesischer Seite, Unternehmen zu kaufen, Technologien zu kaufen - da tun wir gut daran, in Europa gut aufzupassen."

Starke Steuersenkung soll positive Auswirkung auf Geldbörse haben

Weiters sprach sich Schramböck dafür aus, "stark Steuern zu senken - für 'die Kleinen und Mittleren', damit sie mehr Geld im Börsel haben und was ausgeben können".

Den im Vergleich zum Nachbarland Deutschland weitaus massiveren Anstieg der Arbeitslosigkeit in Österreich erklärte die Ministerin mit strukturellen Unterschieden: "Wir haben eine Besonderheit in Österreich - einen hohen Anteil des Tourismus am BIP und auch die Bauwirtschaft, die schnell von der Krise betroffen waren, und wir haben die Struktur von ganz vielen Klein- und Kleinstbetrieben, die sehr früh betroffen waren."

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(APA/Red)

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