Schon 466 Verkehrstote im Jahr 2015: Wien verzeichnet ein Minus

In Wien gab es 2015 weniger Verkehrstote
In Wien gab es 2015 weniger Verkehrstote ©APA (Sujet)
Mit Stichtag 22. Dezember starben nach vorläufigen Zahlen laut dem Verkehrsclub Österreich (VCÖ) 466 Menschen im Straßenverkehr, um 36 mehr als im gesamten Vorjahr und um elf mehr als 2013.
Verkehrstote: Bilanz für 2014
Neue Sicherheitskampagne


Vorarlberg und Wien hingegen steuern auf die niedrigste Anzahl tödlicher Verkehrsunfälle seit Bestehen der Unfallstatistik zu, und die Steiermark verzeichnete einen deutlichen Rückgang.

Verkehrstote: Bilanz im Jahresvergleich

Das Innenministerium hat die vorläufigen Zahlen bis Stichtag 20. Dezember verglichen: Bis dahin waren es 465 Verkehrstote, im Vergleichszeitraum 2014 (1. Jänner bis 20. Dezember) gab es 424 und im Jahr davor 446 Opfer. Auch vergangene Woche erhöhte sich der Blutzoll: Je zwei Fußgänger und Autolenker sowie ein Mitfahrer in einem Pkw und eine Radfahrerin kamen ums Leben. Hauptunfallursachen waren in jeweils zwei Fällen nicht angepasste Geschwindigkeit und Vorrangverletzung.

“Erstmals seit dem Jahr 1999 ist die Zahl der Verkehrstoten in Österreich sehr stark gestiegen”, bilanzierte Markus Gansterer vom VCÖ. Besonders zugenommen habe die Zahl der tödlichen Autounfälle. Zu hohes Tempo sowie Ablenkung und Unachtsamkeit seien die häufigsten Ursachen.

Sechs Bundesländer verzeichnen mehr Unfalltote

In sechs Bundesländern nahm die Zahl der Verkehrstoten laut Innenministerium zu, besonders stark dem VCÖ zufolge in Tirol (plus 73 Prozent), Salzburg (plus 59 Prozent) und Kärnten (plus 50 Prozent). In Oberösterreich stieg sie bisher um zwölf Prozent, im Burgenland um neun und in Niederösterreich um vier Prozent. Neben Wien und Vorarlberg ging die Zahl der Verkehrstoten auch in der Steiermark zurück, nämlich um elf Prozent.

(apa/red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • Schon 466 Verkehrstote im Jahr 2015: Wien verzeichnet ein Minus
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen