Schock: Beton floss in die Wohnung!

Für Chaos und Panik sorgte eine Betonmasse von zwei Kubikmetern, die urplötzlich in eine Wohnung in Wien Rudolfsheim-Fünfhaus lief und die Bewohner überraschte.

Das Zementgemisch ist bei Betonierungsarbeiten an den Rauchfängen des beinahe leer stehenden Hauses in der Moeringgasse durch ein Abgasrohr in die noch bewohnte Wohnung geronnen und überraschte die Anwesenden im Vorzimmer.

Die Bewohner erlitten einen Schock und wurden an die Rettung übergeben, hieß es in einer Aussendung der Feuerwehr.

Im Zuge der Generalsanierung des betroffenen Gebäudes wurde das gesamte Dach entfernt und die Rauchfanggruppen laut Feuerwehr nur unzureichend abgestützt. Als die außen liegenden Fänge aufgebrochen und mit Beton ausgegossen wurden, waren anscheinend die Fangzungen unter dem Druck des Baumaterials gebrochen. Der flüssige Beton ergoss sich in alle Einmündungen und gelangte so über das Abgasrohr durch die Kombitherme in das Vorzimmer.

Anwesende Bauarbeiter mussten das noch flüssige Zementgemisch händisch aus dem Zimmer schaufeln. Die Feuerwehr verschloss die Gaszufuhr. Zwar stellte man keine Einsturzgefahr fest, allerdings wurden für alle Rauchfanggruppen des Hauses Benützungsverbote ausgestellt. Wien-Gas ließ alle Kombithermen sperren, die betroffenen Wohnparteien bekamen elektrische Heizgeräte zur Verfügung gestellt. Die Moeringgasse war für die Dauer des Einsatzes gesperrt. Die Reinigung der verschmutzten Wohnung will nach eigener Aussage die Baufirma übernehmen.

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