Schnitzeljagd beim OJAH-Jugendsozialprojekt

Im Rathaus standen Bgm. Richard Amann und StR. Angelika Benzer den Jugtendlichen Rede und Antwort.
Im Rathaus standen Bgm. Richard Amann und StR. Angelika Benzer den Jugtendlichen Rede und Antwort. ©TF
Eine ganztägige „Schnitzeljagd“ ließ Jugendliche die Vielfalt von Hohenems erleben
Schnitzeljagd durch Hohenems beim OJAH-Jugendsozialprojekt „Mensch“

Hohenems. Seit mehreren Jahren setzt die Offene Jugendarbeit Hohenems (OJAH) sehr erfolgreich Jugendsozialprojekte um. Heuer heißt das Thema „Mensch“.

Dabei sollten die Jugendlichen hinter ihren persönlichen „Strichcode“, den sie bei ihrer Geburt erhalten (Nationalität, Kultur, Religion, soziale Herkunft) blicken und die Gemeinsamkeit der Nationalität „Mensch“ wieder entdecken. Denn dieser Strichcode sei nur ein Teil eines Individuums, der aber gerne von der Gesellschaft verwendet werde, um alles logisch und sachlich erfassen zu können, so OJAH-Geschäftsführerin Samantha Bildstein.

Als ein Teil des Projektes „Mensch“ wurde kürzlich eine Schnitzeljagd zur Thematik „Miteinander in der Stadt“ durchgeführt, an der sich rund 25 Jugendliche einen ganzen Tag lang beteiligten. Diese besuchten in Gruppen aufgeteilt und mit Kulis, Klemmbrett und Wasserflaschen ausgestattet u.a. das Rathaus, die ATIB-Moschee und die Kirchen St. Karl und St. Konrad, das Jüdische Museum und das Museum auf Zeit, die christlichen Friedhöfe sowie den jüdischen und islamischen Friedhof, Stoffels Säge-Mühle und das alte Rathaus.

Diese Institutionen wurden den Jugendlichen ausführlich vorgestellt, etwa vom Bürgermeister, dem Museumsdirektor Hanno Loewy, dem Kulturkreis-Präsident Edmund Banzer oder Bernd Amann, die den Schnitzeljagd-Teilnehmern Rede und Atwort standen. Zwischendurch mussten die Jugendlichen Hinweise finden und Interviews mit Passanten machen oder ihnen das Projekt „Mensch“ und die OJAH erklären, um Zusatzpunkte zu verdienen.

„Diese Schnitzeljagd zu den Themen Religion, Migration und Identität ssollte den Jugendlichen auf spielerische Weise die Vielfalt ihres Wohnortes näherbringen“, erklärt Samantha Bildstein. Noch im November ist im Rahmen des Jugendsozialprojejktes 2015 ein Hüttenwochenende geplant, bei dem in Workshops sowie bei Plan- und Rollenspielen Gemeinsamkeiten von Religionen und Nationen herausgearbeitet werden. 

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