Schnee - Lech am Arlberg sieht Schneemassen gelassen entgegen

Laut Bürgermeister Ludwig Muxel sähe man in Lech einer erneuten Sperrung der Straßen gelassen entgegen.
Laut Bürgermeister Ludwig Muxel sähe man in Lech einer erneuten Sperrung der Straßen gelassen entgegen. ©VOL.at/Hofmeister
Lech - In Lech am Arlberg sieht man den angekündigten Schneemassen gelassen entgegen.

Dass man infolge der Starkniederschläge – am Arlberg könnten bis Samstag früh bis zu 130 Zentimeter Neuschnee fallen – einige Zeit wegen Lawinengefahr nicht erreichbar sein könnte, “das ist bei uns einfach so”, erklärte Bürgermeister Ludwig Muxel am Donnerstag. Lech sei für solche Bedingungen gut gerüstet, die Lawinenkommissionen behielten Schneemengen und Temperaturen gut im Auge. “Wir sind wachsam”, versicherte Muxel.

Schnee: “Einige sind verrückter als wir”

Derzeit schneie es in Lech, wie auch in den vergangenen Tagen. “Früher war es oft so, dass wir einige Tage nicht erreichbar waren, nur in den vergangenen Wintern ist das meistens ausgeblieben. Da sind jetzt einige verrückter als wir, zumal wir ja noch gar nicht eingeschneit sind”, sah der Bürgermeister keinen Grund zur Aufregung. Zur Sicherheit habe man schon nach Schneefällen in den vergangenen Tagen manche Loipen und Winterwanderwege gesperrt. Bei den Straßen gebe es laufend Kontrollen. Man verfüge aber weiter über eine Reihe an Wanderwegen und Pisten im gesicherten Skiraum, die in keiner Weise gefährdet seien.

Muxel: Menschen müssen auf nichts verzichten

Die Hoteliers seien gut mit Vorräten versorgt und würden mit ihren Lagern im Fall einer Sperre gut aushalten. “Nach einigen Tagen könnte dann vielleicht einmal der frische Salat ausgehen. Sonst muss man bei uns kulinarisch aber sicher auf nichts verzichten”, sagte Muxel. Die derzeit rund 8.500 Urlauber bekämen von einer Sperre dank der guten Hotellerie und Gastronomie ohnehin meist wenig mit. Zudem verfüge man mit dem Sportpark Lech über ein gutes Freizeitangebot mit Wellness und Fitness. Laut Muxel befinden sich mit Mitarbeitern und Einheimischen derzeit zwischen 12.000 und 13.000 Personen in dem Bergdorf am Arlberg.

(APA)

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