Schönbrunner Elefantenbulle wandert nach Spanien aus

Pambo soll in Spanien für Nachwuchs sorgen.
Pambo soll in Spanien für Nachwuchs sorgen. ©APA (Techt/Archiv)
Nun heißt es "Baba" in Wien und "Hola" in Spanien: Der Elefantenbulle Pambo hat dem Tiergarten Schönbrunn nach rund zwölf Jahren den Rücken gekehrt. Er soll im Zoo Cabarceno für Nachwuchs sorgen.

“Baba” in Wien und “Hola” in Spanien – der Elefantenbulle Pambo hat dem Tiergarten Schönbrunn nach rund zwölf Jahren den Rücken gekehrt. Die Entscheidung für die am Montag erfolgte Übersiedlung war aufgrund von Zuchtüberlegungen getroffen worden. Pambo soll nämlich im Zoo Cabarceno für Nachwuchs sorgen, hieß es am Dienstag seitens des Tiergartens Schönbrunn.

Auf den 17 Jahre alten Elefantenbullen wartet im “Parque de la Naturaleza de Cabarceno” eine 17 Hektar große Anlage. Laut dem Europäischen Zuchtbuch für Afrikanische Elefanten leben dort neben zwei Jungbullen zehn Weibchen, davon sind sieben im zuchtfähigen Alter. “Europaweit gibt es zu wenige Geburten, weil die passenden Männchen und Weibchen nicht zusammen kommen. Der Zoo hat viele Jahre nach einem zuchtfähigen Bullen für die große Kuhgruppe gesucht und wir hoffen sehr, dass unser Pambo nun für Nachwuchs sorgen wird”, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Noch heuer Verstärkung

Der aus der Schweiz stammende Pambo ist der Vater von Mongu, die im Mai 2003 in Wien geboren wurde. Damit Pambo sich gut in seinem neuen zu Hause eingewöhnt, ist sein langjähriger Pfleger und Revierleiter der Wiener Elefantenabteilung Simon Stöger die erste Zeit bei ihm.

Voraussichtlich noch heuer gibt es für die Schönbrunner Elefantendamen wieder Verstärkung: Das 17 Jahre alte Elefantenweibchen Numbi und sein vier Jahre altes Jungtier Kibo übersiedeln aus dem Zoo Wuppertal nach Wien. Die beiden passen ideal zu den zwei Weibchen Tonga (24 Jahre) und Drumbo (35 Jahre). Kibo ist darüber hinaus eine Spielgefährtin für Mongu.

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