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Schlecker: Arbeitsplätze in Österreich "relativ sicher"

Unsichere Zeiten bei Schlecker
Unsichere Zeiten bei Schlecker ©dapd
Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens bei der Drogeriekette Schlecker am gestrigen Mittwoch versucht das Österreich-Management einmal mehr, Ängste zu zerstreuen.
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“Die Jobs sind im Prinzip relativ sicher, weil wir hier kein Schließungsprogramm haben”, wird Österreich-Prokurist Helmut Kampenhuber im Ö1-“Mittagsjournal” zitiert.Relativ deshalb, weil es davon abhängig sei, wie sich die Situation in Deutschland entwickle. Es seien aber “sehr viele Vorkehrungen getroffen” worden, sodass man in Österreich auch alleine leben könne, so Kampenhuber. Unterschiedliche Experten sehen das anders und weisen immer wieder auf die hohe Abhängigkeit der Österreich-Tochter von ihrer deutschen Mutter hin.

Angeblich keine Lieferprobleme

Lieferprobleme stellte Kampenhuber im Gespräch mit der APA in Abrede. Auch würden keine Vorauszahlungen an Lieferanten geleistet. An den Konditionen habe sich nichts geändert, betonte er.

Das Schlecker-Österreich-Management lud heute zur Besichtigung der ersten Wien-Filiale, die auf das neue Konzept umgestellt wurde. Das sieht insgesamt hellere Geschäfte, breitere Gänge und eine übersichtlichere Warenpräsentation vor. Schlecker verlor einer IMAS-Studie zufolge zuletzt stark in der Käufergunst, insbesondere in Wien. Das neue Design soll wieder mehr Kunden ansprechen und verlorenes Terrain wettmachen.

54 Filialen umgestellt

In Summe sind 54 der aktuell 927 Österreich-Filialen umgestellt. Bis zu 30.000 Euro kostete das pro Standort. Bis Herbst soll das neue Ladenkonzept in sämtlichen Filialen in Wien, Linz, Graz und Innsbruck umgesetzt sein, so das Ziel. Bis alle Standorte umgebaut sind, dürfte es noch bis 2014 dauern.

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