Schlechtwettermuseum: Es regnet in einer Telefonzelle

Durch die Scheiben der Telefonzelle können die fallenden Wassertropfen beobachtet werden.
Durch die Scheiben der Telefonzelle können die fallenden Wassertropfen beobachtet werden. ©Nela Pichl
Im Leben scheint bekannterweise nicht immer die Sonne. Auch im neuen Schlechtwettermuseum in Wien-Neubau dreht sich alles um den Regen.

Im 6. Bezirk findet sich eine neue Kunst-Installation. Im Schlechtwettermuseum, einer zum Museum umgebauten Telefonzelle, präsentiert Bernd Watzka vor der Galerie am Park (Loquaiplatz 1) statt klassischen Kunstwerken regnerisches Wetter – in Form von künstlich erzeugtem Regen.

Kunst-Installation soll schlechtes Wetter würdigen

Es geht dabei um die Schnittstellen von Kunst und Meteorologie, Wetter und Wetterschutz sowie um die Diskrepanz von freier Natur und eingesperrter, gezähmter Natur.

Bernd Watzka

Besucher können sich vor dem Museum einen stillen Moment des meditativen Innehaltens gönnen und die fallenden Wassertropfen durch die Glasscheiben beobachten. Zudem wird mit dem Schlechtwettermuseum das schlechte Wetter gewürdigt, denn ist doch das sogenannte "schlechte Wetter" oftmalig die Voraussetzung für einen Museumsbesuch.

Schlechtwettermuseum wird am 11. September eröffnet

Die feierliche Eröffnung mit Buffet findet am Mittwoch, den 11. September, um 18.30 Uhr statt, der Besuch ist frei.

Das Schlechtwettermuseum ist täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr bis Ende Dezember 2019 in Betrieb.

(Red)

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