Schau "stripes.circles" im Palais Niederösterreich

Künstler aus Niederösterreich und der Slowakei sind bei einer Ausstellung in der "ecolounge" der ecoplus-Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich im Palais Niederösterreich in der Wiener Herrengasse vertreten. Die von Judith P. Fischer kuratierte Schau "stripes.circles" ist am Montagabend durch den Zweiten Landtagspräsident Herbert Nowohradsky und Petra Patzelt (ecoplus) eröffnet worden.

Die bisher 30 “ecoart”-Ausstellungen wurden 1997 begonnen, insgesamt haben 49 Künstler teilgenommen. Seit einigen Jahren steht die grenzüberschreitende Begegnung im Mittelpunkt. “Seit 2006 laden wir Künstler aus den neuen EU-Ländern ein, gemeinsam mit niederösterreichischen Künstlern an den Ausstellungen mitzuwirken”, sagte Patzelt. Diesmal werden Arbeiten von Helga Cmelka und Kurt Spitaler aus Niederösterreich sowie von Sika Sekelova und Ivan Csudai aus der Slowakei präsentiert. Dabei geht es vorrangig um Zusammenhänge zwischen Malerei und Bildhauerei im Spannungsfeld zwischen Punkt und Linie, farbiger Komposition und monochromer Fläche, Streifen und Kreisen.

Csudais Arbeiten verraten einen humor- und fantasievollen Zugang zum Thema, grafische Elemente, geometrische Parameter und flächige Formen verbinden sich zu comicartigen, zeichnerisch wirkenden und zugleich an Computerkunst erinnernden Bildern. Sekelova ist auch in den kleinformatigen Werken dem malerischen Gestus verbunden, pastoser Farbauftrag und deutliche Strukturmuster kennzeichnen ihre Bilder ebenso wie eine spontan anmutende, keinesfalls oberflächliche Verspieltheit. Für ihre Grafiken und Siebdrucke verwendet Cmelka textile Meterware, der sie durch Kleinarbeit am Gewebe und farbliche Abstimmungen neue Facetten abgewinnt. Weichstoffliche Objekte aus Kunststoff lässt Spitaler durch Vernähungen und Verknüpfungen von Schnüren oder Seilen entstehen, als zu adrigen Netzwerken geflochtene “Raumhüllen”.

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