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Schärfere Maßnahmen wegen hoher Corona-Zahlen nicht ausgeschlossen

Anschober schloss Nachschärfungen in den nächsten zwei bis drei Wochen nicht aus.
Anschober schloss Nachschärfungen in den nächsten zwei bis drei Wochen nicht aus. ©APA
Aufgrund der zuletzt hohen Zahlen an Covid-Neuinfektionen in Österreich schloss Rudolf Anschober eine Nachschärfung bei den Maßnahmen in den kommenden Wochen nicht aus. "Wir haben verschiedene Maßnahmen in der Schublade", so der Gesundheitsminister.

Mehr als 1.100 SARS-CoV-2-Neuinfektionen und über 10.000 aktive Fälle hat es am Freitag in Österreich gegeben. Im Schnitt der vergangenen Woche kamen täglich 973 Neuinfektionen hinzu.

Derzeit liege der Schwerpunkt auf "regionalen Maßnahmen", betonte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bei einer Pressekonferenz. Allerdings habe man "verschiedene Maßnahmen in der Schublade". Mögliche Schulschließungen oder Verlängerung der Herbstferien wollte er nicht kommentieren.

Bundesweite Naschärfung bei Corona-Maßnahmen möglich

Welche Maßnahmen die Regierung in petto habe, sagte Anschober nicht. "Ich kann und will diese Schublade nicht öffnen", meinte er vielmehr. Allerdings gebe es Szenarien für dynamische Entwicklungen. So könne es auch sein, dass in zwei, drei Wochen bundesweit nachgeschärft werde, sagte der Gesundheitsminister. Entschieden sei "in der jetzigen Situation" noch nichts.

Zuletzt gab es am Freitag Spekulationen über mögliche Schulschließungen oder eine Verlängerung der Herbstferien. "Ich lasse mich auf dieses Spiel grundsätzlich nicht ein, Gerüchte, die da transportiert werden, werden von mir nicht kommentiert", konstatierte Anschober.

Im Bildungsministerium hieß es auf APA-Anfrage, dass die Frage einer Verlängerung der Herbstferien vom Krisenstab noch nicht an das Ressort herangetragen worden sei. Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) hatte sich in den vergangenen Wochen wiederholt dezidiert gegen generelle Schulschließungen ausgesprochen. Die Oppositionsparteien lehnten in Aussendungen längere Herbstferien ab.

Aktuelle Corona-Lage in Österreich

(APA/Red)

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