Sausgruber steht hinter Jugendwohlfahrt

Bregenz - Vorarlbergs Landeshauptmann Herbert Sausgruber sieht nach der tödlichen Misshandlung des Dreijährigen in Bregenz keinen unmittelbaren Handlungsbedarf hinsichtlich der Struktur der Jugendwohlfahrt.
Vermutlich mit Besenstiel totgeprügelt
Obduktion: Cain durch Schläge getötet
Keine Hinweise bei Jugendwohlfahrt
Zusammenfassung des Livetickers
Bilder von der Pressekonferenz
In Gedenken an den kleinen Cain
Kerzen für den kleinen Cain
Bilder: Hier geschah die Tat
Hätte man es verhindern können?
Kindes-Misshandlungen in Ö
Rauch: "Dramatischer Einzelfall"
BZÖ-Anfrage an Ministerien
Er war ein fröhlicher Bub
"Deutliche Schwächen des Systems"
Mutter wird psychologisch betreut
Kindesmisshandlung in Österreich
"Telefon-Abklärung ungeeignet"
Dreijähriger Cain zu Tode geprügelt
Intensive Täterfahndung

 Es werde zu diskutieren sein, ob mit organisatorischen Maßnahmen solche Fälle ausgeschlossen werden können, er sei diesbezüglich aber skeptisch, erklärte Sausgruber am Dienstag nach der Regierungssitzung.

“Man kann nur Maßnahmen setzen, wenn man über einen entsprechenden Kenntnisstand verfügt”, betonte der Landeshauptmann. In diesem “ungemein tragischen Fall” seien nach dem derzeitigen Informationsstand aber weder das unmittelbare Umfeld noch die Jugendwohlfahrt in der Lage gewesen, eine Gewaltgefährdung wahrzunehmen.

Er hoffe, dass der Täter bald gefasst und vor Gericht zur Verantwortung gezogen werde, unterstrich Sausgruber. Außerdem verwies er auf die Forderung des Vorarlberger Sicherheitslandesrats Erich Schwärzler, der von der Bundesregierung eine Verkürzung der Frist für die Abschiebung krimineller Ausländer verlangt.

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