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Sauber mit Graffiti

Der Fünfhauser Streetartist Georg Bildstein erobert mit dem „reverse graffiti“ den Meiselmarkt. Mit seinen „Bildern“ will er den öffentlichen Raum zurückerobern.

Normalerweise verbindet man mit den bunten Bildern auf Wänden oder U-Bahnen Verschmutzung und Vandalismus. Die neuartige Kunstform – das „reverse graffiti“ – ist allerdings genau das Gegenteil: Mit einem Sandstrahler und Schablonen wird eine verschmutzte Fläche gesäubert. Diese bleibt als helles Negativbild, zum Beispiel in Form einer Grafik, stehen. Das entstandene Kunstwerk hinterlässt damit keine Beschädigungen und ist legal.

Die Bezirks-Grünen und der Künstler Georg Bildstein haben am 18. September so eine „Aktion verkehrt“ iniitiert und dabei die Aufmerksamkeit vieler Passanten erregt. Denn die Ausrüstung, die der Künstler dazu braucht erinnert an einen Alien aus einem Science Fiction Film: Der Streetartist und Musiker entwickelte sein Gerät, das er zum Sprayen braucht, selbst aus einer Pressluftflasche für Taucher und einem Sandstrahlgerät. Die Themen seiner Arbeiten kreisen um seinen Arbeitsplatz, dem öffentlichen Raum, und dessen Rückeroberung durch die Bevölkerung. Dieses Anliegen wurde von den Grünen „von Herzen“ unterstützt.

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