Sanierung des Wiener Volkstheaters startet erst im Sommer 2018

Im Sommer 2018 starten die Sanierungsarbeiten im Wiener Volkstheater.
Im Sommer 2018 starten die Sanierungsarbeiten im Wiener Volkstheater. ©APA
Die Sanierung des Wiener Volkstheaters startet erst im Sommer 2018 und nicht wie geplant im Frühjahr.
"Permanenter Ausnahmezustand"
Zuschuss der Stadt Wien beschlossen

Die zuvor angekündigte verlängerte Sommerpause entfällt dadurch, die Mitarbeiter werden für den laufenden Betrieb weiter beschäftigt.

Sanierung des Wiener Volkstheaters erst im Sommer

Wie der “Kurier” am Donnerstag berichtet, wird das Ausweichquartier im Odeon aufgrund der neuen Pläne nun doch nicht benötigt. Die dort geplante Aufführung von David Bowies Musical “Lazarus” werde im Volkstheater stattfinden, heißt es aus dem Haus. Etwaige Abschlagszahlungen an das Odeon würden derzeit noch verhandelt. Bis Ende Juni werde nicht nur “Lazarus” zu sehen sein, sondern auch die laufenden Produktionen der aktuellen Saison gespielt. Eine laut “Kurier” im Vorfeld im Raum gestandene Beschäftigungsunterbrechung für Mitarbeiter während der ursprünglich halbjährigen Umbauphase werde es somit nicht geben, sagte eine Sprecherin des Volkstheaters zur APA.

Sanierung in zwei Phasen aus Kostengrünen

Nötig geworden war die zeitliche Anpassung laut Volkstheater durch eine Empfehlung des Generalplaners: Um die veranschlagten Kosten von 27,3 Mio. Euro einhalten zu können, wird die Sanierung in zwei Phasen aufgeteilt, wobei größere Baulose im Sommer 2019 umgesetzt werden sollen.

Das Sanierungsprojekt des Volkstheaters wird durch Förderzusagen von der Stadt Wien und dem Bund von je 12 Mio. Euro ermöglicht. Die Finanzierung des Eigenanteils von rund 3,3 Mio. Euro will das Volkstheater selber sicherstellen. Seitens des Kulturamts der Stadt Wien wollte man sich zu den Änderungen nicht äußern und verwies auf die Zuständigkeit des Volkstheaters.

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