Sanierung des Freizeitzentrums "Happyland" in NÖ wird fortgesetzt

Nach der Generalsanierung fließen heuer 700.000 Euro in Verbesserungen.
Nach der Generalsanierung fließen heuer 700.000 Euro in Verbesserungen. ©pixabay.com (Sujet)
Die Sanierung des Freizeitzentrums "Happyland" in Klosterneuburg wird fortgesetzt: Heuer sollen laut Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (ÖVP) unter anderem 700.000 Euro in einen neuen Gymnastikraum und die Renovierung des Freibades investiert werden.

Klosterneuburg bekenne sich zum Sportangebot im Happyland, sagte Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (ÖVP) am Dienstag bei der Präsentation weiterer Pläne für das Freizeitzentrum. So fließen heuer 700.000 Euro u.a. in einen neuen Gymnastikraum und die Sanierung des Freibades. Nach Problemen beim Umbau habe man die Empfehlungen des Rechnungshofs (RH) umgesetzt und die Mängelliste abgearbeitet.

Klosterneuburg möbelt Freizeitzentrum “Happyland” weiter auf

Die Stadtgemeinde hatte das 1983 eröffnete Freizeitzentrum – u.a. Heimat des österreichischen Basketball-Rekordmeisters – nach dem Bankrott des Betreibers gekauft. Nach 30 Jahren war ein “facelifting” dringend notwendig, weshalb 2013 – bei laufendem Betrieb, wie Schmuckenschlager betonte – eine Generalsanierung mit Erneuerung der technischen Einrichtungen in Angriff genommen wurde.

15,3 Millionen Euro wurden investiert – eine Million mehr als vom Gemeinderat beschlossen. Den per Gemeinderatsbeschluss selbst ins Haus geholten RH sieht der Bürgermeister als Partner im Verbesserungsprozess. Mängel seien vor allem im Bereich Heizung, Klima und Lüftung festgestellt worden. Der Generalplaner sei aufgefordert, seine Versicherung einzuschalten, sagte Schmuckenschlager.

Bis zu 350.000 Besucher pro Jahr verzeichnet

Pro Jahr besuchen 300.000 bis 350.000 Menschen – privat, von Vereinen oder von Schulen – das Happyland mit u.a. Bad und Sauna, Tennis- und Ballsporthalle, Fußball- und Eislaufplatz, Restaurant und Sport-Bar. Davon entfällt rund ein Drittel auf das Bad. Die Freizeitwirtschaft wachse, Sport werde immer wichtiger, bekannte sich Schmuckenschlager zur Sportförderung, wenngleich klar sei, dass die Anlage trotz Kostenoptimierung immer ein Abgangsbetrieb sein werde. Die jährliche Abgangsdeckung bezifferte er mit 800.000 bis zu einer Million Euro.

Ausgetauscht wurde auch die Geschäftsführung: Seit Jahresbeginn ist Wolfgang Ziegler im Amt. Der ehemalige Volleyballspieler, der Wirtschaft studiert hat, sprach von der klaren Vorgabe, als Einrichtung für die Vereine da zu sein. Er kündigte an geplanten baulichen Maßnahmen neben dem bis zum Herbst fertiggestellten Gymnastikraum, wo Kurse wie Yoga und Pilates angeboten werden, unter anderem neue Fliesen für das Außenbecken und behindertengerechtere Zugänge an. Im vergangenen Sommer wurden allein 1.700 Kinder bei diversen Ferienkursen gezählt. Als Erweiterung des Angebots werde ein mobiler Paddle-Tennis-Court auf dem Eislaufplatz angedacht.

(APA/Red)

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