Sammlung des Kunstmuseums Winterthur in Salzburg

Mit dabei: "Varengeville, Ebbe" von Claude Monet
Mit dabei: "Varengeville, Ebbe" von Claude Monet ©APA (Kunstmuseum Winterthur)
Weil das Kunstmuseum Winterthur wegen Renovierung geschlossen ist, hat sich seine außergewöhnliche Sammlung auf Reisen begeben. Nach Bonn und Rovereto macht die vom Impressionismus über die Moderne bis hin zur Arte Povera und der abstrakten Malerei reichende Sammlung Station in Salzburg. "Gipfeltreffen der Moderne. Das Kunstmuseum Winterthur" gastiert ab 27. Februar im Museum der Moderne (MdM).

“Diese Sammlung ist wie eine kleine Kunstgeschichte”, so Toni Stooss, Direktor des MdM, am Freitag. “Wenn auch nicht enzyklopädisch vollständig, so setzt sie doch gewichtige Akzente.”

Die Avantgardisten der Moderne, also die Impressionisten aus Frankreich, sind einer davon. Bei Eugene Delacroix beginnend, reicht der Bestand über Vincent van Gogh, Landschaftsgemälde von Claude Monet und Paul Cezanne, den romantischen Symbolisten wie Pierre Bonnard bis zu den Kubisten wie Pablo Picasso und Fernand Leger. Die Bauhauskünstler Wassily Kandinsky und Oskar Schlemmer sind in dieser Sammlung ebenso vertreten wie die Surrealisten Rene Magritte, Joan Miro und Max Ernst.

Nach dem Krieg haben sich die Privat-Sammler aus Winterthur, die ihre Werke im Laufe der Jahrzehnte Schritt für Schritt in den Besitz des Museums übertragen hatten, auf die italienische Arte Povera (Lucio Fontana, Mario Merz) und vor allem die abstrakte Malerei in Amerika konzentriert. Die abstrakten US-Expressionisten sind mit Philip Guston, Mark Tobey oder Richard Tuttle in dieser schweizer Sammlung vertreten.

Insgesamt zeigt das MdM auf allen drei Ebenen des Haupthauses auf dem Mönchsberg 173 Gemälde, 34 Skulpturen (darunter herausragende Arbeiten von Alberto Giacometti) und 35 Zeichnungen aus der Sammlung Winterthur, die vor dieser “Renovierungsreise” die Schweiz noch nie verlassen hat.

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