Salzburger SPÖ mobilisiert vor Landtagswahl gegen AUVA-Abschaffung

SPÖ-Chef Walter Steidl ging am Freitag in Salzburg auf die Straße.
SPÖ-Chef Walter Steidl ging am Freitag in Salzburg auf die Straße. ©APA/BARBARA GINDL
Die Salzburger SPÖ und Gewerkschaft haben zwei Tage vor der Landtagswahl 2018 gegen die angekündigte Reform der Unfallversicherung (AUVA) demonstriert. Bis zu 2.000 Menschen gingen mit ihnen auf die Straße.

Zwei Tage vor der Landtagswahl mobilisierten die Kundgebungen bis zu 2.000 Teilnehmer. Zur Unterstützung gekommen war auch SPÖ-Chef Christian Kern. Die ÖVP verwies dagegen auf die “Bestandsgarantie” der Regierung für die Unfallkrankenhäuser.

Salzburger SPÖ mobilisierte gegen Kurz und Strache

Die Demonstrationszüge marschierten vom Unfallkrankenhaus und der Gebietskrankenkasse durch die Innenstadt zur Arbeiterkammer. Auf Transparenten warnten sie vor der Zerschlagung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA): “Vorsicht! Kurz und Strache gefährden Ihre Gesundheit” stand da zu lesen. Und: “Nein zur Auflösung der AUVA.” Die SPÖ sprach von 2.000 Teilnehmern, die Polizei von 800.

SPÖ-Chef Steidl hofft auf AUVA-Stimmen

Der Salzburger Parteichef Walter Steidl hatte zuletzt gemeint, die von der Regierung angekündigte Einsparung einer halben Mrd. Euro bei der AUVA (mit ihrem Gesamtbudget von 1,5 Mrd. Euro, Anm.) werde der SPÖ im Wahlkampffinale sicher helfen. Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) versicherte dagegen, “dass es keinesfalls, keinesfalls zu Leistungskürzungen für den Patienten kommen wird”. Salzburgs Gesundheitslandesrat Christian Stöckl (ÖVP) sprach nach einem Treffen mit der Ministerin und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) am Mittwoch von einer “Bestandsgarantie” der Regierung für die Unfallkrankenhäuser.

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(APA/red)

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