Salzburger Sparkasse: Mehr Filialen im Flachgau, weniger im Lungau

Die Salzburger Sparkasse wird im ersten Quartal dieses Jahres drei Filialen im Lungau und im Pinzgau auflassen und mit anderen Standorten zusammenlegen.

Im Gegenzug plant die Bank im Großraum der Stadt Salzburg die Eröffnung von drei neuen Filialen, gab Regina Ovesny-Straka, Generaldirektorin der Salzburger Sparkasse, am Mittwoch bei einem Pressegespräch bekannt.

“Wir entwickeln uns mit dem Bundesland mit”, begründete die Managerin den Schritt. Während die Stadt Salzburg, Flachgau und Tennengau wachsen, bleibt die Bevölkerung innergebirg gleich bzw. geht zurück. Man habe sich vor der Entscheidung die demografische Entwicklung sowie Kaufkraft, Unternehmensansiedlungen und Konkurrenzdichte sehr genau angesehen, sagte Ovesny-Straka.

Derzeit hat die zur Erste Group gehörende Salzburger Sparkasse 70 Standorte in Salzburg und im angrenzenden Oberösterreich. Geschlossen werden die Filialen in Mauterndorf und Mariapfarr. Dafür werden Tamsweg und St. Michael ausgebaut. Der kleine Standort in Unken wird ebenfalls zugesperrt und die Kunden von Lofer aus mitbetreut. Die jeweiligen Mitarbeiter werden in die größeren Standorte übersiedeln, sagte Ovesny-Straka.

Bis zum Jahr 2014 will die Sparkasse neue Filialen in Straßwalchen, Thalgau und Niederalm eröffnen. Sowohl in Straßwalchen als auch Thalgau war die Sparkasse schon einmal präsent: Dort waren die Standorte vor rund zehn Jahren geschlossen worden. “Aus heutiger Sicht war das nicht richtig”, meinte Ovesny-Straka.

Zum Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahrs wollte die Bankenmanagerin keine Zahlen nennen. Diese würden erst Anfang März veröffentlicht. Es sei aber ein sehr gutes Jahr gewesen, erklärte Ovesny-Straka.

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