Salzburg geht wild entschlossen in Heimspiel-Doppelpack

Für Meister Red Bull Salzburg steht in den kommenden beiden Runden der T-Mobile-Bundesliga Wiedergutmachung auf dem Programm. Nach dem 1:3 gegen die Austria sollen dies im EURO-Stadion Wals-Siezenheim am Mittwoch Altach und am Samstag Wacker Innsbruck zu spüren bekommen.

“Ohne Wenn und Aber: In diesen zwei Heimspielen müssen sechs Punkte her”, stellte Sportdirektor Heinz Hochhauser klar. Co-Trainer Michael Streiter sieht es genauso: “Wir wollen unsere Titelkonkurrenten mit sechs Punkten unter Druck setzen.”

Die Altacher haben jedoch einen Traumstart ins Jahr 2008 hingelegt: 1:1 auswärts gegen die Austria, 2:1 daheim gegen Rapid. “Wir wollen jetzt in Salzburg noch einen drauflegen und einen Punkt holen”, meinte Trainer Heinz Fuchsbichler, der das aktuelle Erfolgsgeheimnis so beschrieb: “Läuferisch sind wir sehr gut drauf, jeder gibt für jeden Gas. Zwei Spiele sind aber eigentlich noch gar nichts.” Die heftige Kritik der Rapidler an Schiri Bernhard Brugger konnte Fuchsbichler übrigens überhaupt nicht nachvollziehen: “Rapid hatte in 90 Minuten keine einzige Torchancen. Sich dann auf den Schiedsrichter auszureden, finde ich armselig.”

Der Fokus seiner Spieler richtete sich sofort nach dem Rapid-Match Richtung Salzburg. “Wir freuen uns auf diese Aufgabe und werden wieder volles Rohr geben. Je länger wir kein Tor erhalten, umso größer ist unsere Chance”, so Fuchsbichler. Auch der in Topform spielende Routinier Roland Kirchler fiebert der Aufgabe entgegen. “Wir haben da nichts zu verlieren. Das sagt man zwar oft, diesmal stimmt es aber wirklich.”

Die Zahlen sprechen aber klar für die Salzburger, die in sechs Liga-Spielen gegen die Vorarlberger viermal gewonnen und zweimal unentschieden gespielt haben (13:3 Tore). Allerdings ist Torjäger Alex Zickler (Muskelverletzung im Austria-Match) fraglich. Als Einstimmung gab es für die Salzburger verschärftes Videostudium, bei dem wohl auch die gravierenden Abwehrfehler in Wien ein heißes Thema waren. “Wir müssen diese individuellen Fehler vermeiden”, meinte Streiter.

“Wir haben Respekt vor Altach. Aber wenn wir uns auf unsere eigenen Stärken besinnen, dann denke ich, dass wir als Sieger vom Platz gehen. Wir müssen zeigen, dass wir die beste Mannschaft Österreichs sind. Ich vertraue auf die Heimstärke und hoffe, dass der Funke auf die Fans überspringt”, erklärte der Ex-Altach-Coach, dessen Chef Giovanni Trapattoni erst am Dienstag vom Begräbnis seines Bruders aus Italien heimkehrte

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