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Ryanair startet mit Gebühren auf Handgepäck

Der irische Flieger ändert seine Gepäckbestimmungen
Der irische Flieger ändert seine Gepäckbestimmungen ©APA (AFP)
Nur mit Handgepäck fliegen, das war bisher eine Strategie für Sparefrohs. Vor allem bei den Billigfliegern war das ein großes Thema. Dieser Strategie macht Ryanair jetzt ab Herbst einen Strich durch die Rechnung. Künftig dürfen Passagiere, die den normalen Tarif gebucht haben, nur noch ein einzelnes, kleines Stück Handgepäck ans Gate mitbringen.

Bisher konnten Kunden im Normaltarif ihre Rollkoffer oder andere Taschen in Handgepäckgröße kostenlos am Gate einchecken lassen. Bis zu 10 Kilo und im Rahmen gewisser Maße war Handgepäck bisher gebührenfrei. Künftig geht das nicht mehr. Ein zweites Gepäckstück muss grundsätzlich gegen Gebühr eingecheckt werden.

Beschränkungen

Wer als Passagier mit Normaltarif einen Trolley oder größeren Rucksack in der Kabine mitnehmen will, muss entweder Priority Boarding hinzubuchen (6 bis 8 Euro) oder das Gepäckstück am Check-in-Schalter aufgeben (8 bis 10 Euro, maximal zehn Kilo). Bisher durften Passagiere ein großes Handgepäckstück und einen kleineren persönlichen Gegenstand kostenlos mitnehmen. Zwei Stück dürfen Priority-Kunden mit teureren Tickets mitnehmen. Allerdings sind auch die Priority-Sitze pro Flugzeug bei Ryanair beschränkt.

Von den Gebühren bei Flügen mit Normaltarif ausgenommen sein werden nur kleine Hand- oder Laptoptaschen, die Maße für Freigepäck sind 40x20x25 cm. Jedenfalls müssen die kleinen Gepäckstücke unter den Sitz passen.

Ab 1. September

Ryanair ist damit die erste europäische Airline, die automatisch Gebühren auf Handgepäck erhebt. Gelten soll die neue Regelung für alle Buchungen, die ab 1. September vorgenommen werden. Für bereits gebuchte Flüge gelten die neuen Regelungen ab 1. November.

Passagiere, die rückwirkend von der neuen Regelung betroffen sind, haben die Wahl entweder gegen Gebühr von 10 Euro zusätzlich ein zweites Gepäckstück zu buchen, oder sich den Flugpreis erstatten zu lassen, sagte ein Ryanair-Sprecher auf dpa-Anfrage am Freitag.

Für Kunden der österreichischen Ryanair-Tochter Laudamotion gelten die neuen Gepäcksvorschriften der Ryanair nicht. Laudamotion übernimmt sie nicht. Die neuen Handgepäcksregelungen betreffen nur Ryanair, hieß es von der österreichischen Gesellschaft zur APA. Die österreichische Airline gehört mehrheitlich den Iren.

Wartezeiten verringern

Die irische Airline will mit den neuen Gepäcksregeln nach eigenen Angaben die Wartezeiten und Verspätungen beim Boarding verringern. Zuletzt war es so, dass Handgepäck von Kunden ohne Priority Boarding, das laut Ryanair nicht mehr in die Schließfächer über den Sitzen passte, beim Einstieg markiert und kostenlos im Laderaum mitgenommen wurde. Dies habe jedoch in der Vergangenheit zur Etikettierung von bis zu 120 Koffern pro Flug geführt, so dass Verzögerungen von rund einer halben Stunde entstanden seien, erläuterte der Billigflieger.

Deshalb ändert Ryanair nun seine Bestimmungen beim Gepäck. Die Umetikettierung fällt weg, stattdessen können Passagiere über das sogenannte Priority Boarding 6 Euro für ihren kleinen Koffer zahlen oder sie buchen bereits vorher eine Mitnahme im Laderaum für ihr kleines Handgepäck für 8 Euro. Erst im vergangenen Herbst hatte Ryanair seine Bestimmungen geändert – seitdem war es nicht mehr möglich, zwei Handgepäckstücke kostenlos mit an Bord zu nehmen.

Wer Babys und kleine Kinder mit im Flugzeug hat, darf extra Wickeltaschen bis 5 Kilo gratis mitnehmen, schreibt die Airline. Ausnahmen gibt es auch für Passagiere mit medizinischem Equipment.

(APA/dpaag..)

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