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Rüstungs-Schmuggel in den Iran vereitelt

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Österreichische Zöllner haben nach Darstellung der „Kronen Zeitung“ den Schmuggel von Rüstungstechnik in den Iran vereitelt.

In einer am Flughafen Wien als „pharmazeutischer Transport“ deklarierten Holzkiste hätte sich ein „Friction tester“ befunden, mit dem festgestellt werden könne, wie viel Reibung ein bestimmter Stoff zur Explosion braucht, berichtete die Zeitung in ihrer Sonntagsausgabe. Waffenexperten gingen davon aus, dass das Gerät vom iranischen Militär für Untersuchungen in der Raketentechnologie hätte eingesetzt werden sollen.

Das 115 Kilogramm schwere Gerät könne „für Raketentreibstoff zur Beförderung atomarer, biologischer oder chemischer Massenvernichtungswaffen“ verwendet werden, zitiert die Zeitung aus einem Akt am Landesgericht Korneuburg. In die Ermittlungen sei auch das Bundesamt für Verfassungsschutz (BVT), der deutsche Geheimdienst BND sowie die US-Bundespolizei FBI eingeschaltet worden. Das BVT ermittle bereits seit Spätsommer vergangenen Jahres.

Der „Reibungstester“ stamme von einer US-Firma. Um das amerikanische Handelsembargo für den Iran zu umgehen, sei das Gerät zunächst nach Deutschland geliefert worden und dann an eine steirische Firma. Diese habe den Inhalt der „unscheinbaren Holzkiste“ als pharmazeutischen Transport deklariert. Das heimische Unternehmen sei im Wirtschaftsministerium „schon negativ vorgemerkt“, so die „Kronen Zeitung“.

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