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Rätsel um Geldflüsse

Der Skandal um das zusammengebrochene US-Brokerhaus Refco könnte um ein weiteres Kapitel länger werden. Man Investments hatte einen Teil von Refco aus der Konkursmasse erworben.

Das berichtet die Tageszeitung “Österreich“. Unter Berufung auf amerikanische Finanzkreise schrieb das Blatt, dass sich jetzt angeblich auch die US -Drogenbehörde DEA für die Refco-Geschäfte interessiert. Man Investments hatte einen Teil von Refco aus der Konkursmasse erworben.

Den in der Zeitung kolportierten Gerüchten zufolge sind dem US- Hedgefonds-Unternehmen Man Investments Zahlungsflüsse aufgefallen, auf die es die DEA hingewiesen habe. Bei den auffälligen Transaktionen solle es sich um hohe Geldbeträge handeln, die zwischen Refco und Südamerika hin und her flossen. Insidern zufolge hat die Behörde umfangreiche Unterlagen zu diesen Geschäften mitgenommen, die noch immer geprüft würden. Aus der DEA gibt es keine Bestätigung und auch keinerlei Auskünfte, ob eine solche Causa überhaupt untersucht wird.

Sollte an den Gerüchten etwas dran sein, wäre das vor allem für die BAWAG und den ÖGB sehr unangenehm, so die Zeitung. Die Bank war nicht nur eng mit dem früheren Refco-Boss Phillip Bennett verbandelt, der seine Firma in die Pleite führte und den in den USA ein riesiger Betrugsprozess erwartet. BAWAG und ÖGB waren auch an Refco beteiligt.

Die Insolvenz des US-Brokerhauses Refco und ein damit unmittelbar uneinbringlich gewordener 350-Millionen-Euro-Blitz-Kredit der Gewerkschaftsbank waren im Oktober 2005 auch der Anlass gewesen, dass der BAWAG-Skandal an die Öffentlichkeit drang.

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