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RSB Schalungstechnik muss saniert werden

Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Landesgericht Feldkirch eröffnet.
Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Landesgericht Feldkirch eröffnet. ©RSB
Fußach - Über das Vermögen der RSB Schalungstechnik GmbH & Co KG in Fußach ist am Landesgericht Feldkirch ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eingeleitet worden. Die Passiva des auf Schalungstechnik spezialisierten Unternehmens belaufen sich auf rund 3,2 Mio. Euro.

Dies gab der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) am Donnerstag in einer Aussendung bekannt. Geboten wird eine Quote von 30 Prozent, zahlbar binnen zwei Jahren.

47 Arbeitnehmer und 180 Gläubiger betroffen

Die Finanzierung dafür will das Unternehmen durch den Fortbetrieb erwirtschaften. Ob dieser Sanierungsplan angemessen und finanzierbar ist, werde sich bis zur Sanierungsplantagsatzung am 23. Mai herausstellen, so der KSV. Von der Situation betroffen sind 47 Arbeitnehmer und 180 Gläubiger.

Investorengruppe schuld an Lage?

Die RSB Schalungstechnik hat laut einem Bericht der “Vorarlberger Nachrichten” bereits am 19. Februar die Einleitung eines Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung beantragt. Das Unternehmen entwickle und produziere für Bauunternehmen weltweit Spezialschalungen und verfüge derzeit über den höchsten Auftragsbestand seit Bestehen, darunter große Aufträge in Kuwait, Skandinavien und Russland, wurde Firmengründer Hugo Mathis in dem Bericht zitiert. Schuld an der Lage des Unternehmens sei der Hauptgesellschafter, eine schwedisch-indische Investorengruppe, die 2008 86,5 Prozent übernommen habe.

Dieser schlug einen starken Expansionskurs in die Bereiche Alternativenergie und Tunnelbau ein. Dafür seien erhebliche Mittel aufgebracht worden, in den vergangenen beiden Jahren seien die Überweisungen jedoch ins Stocken geraten und schließlich eingestellt worden, so Mathis, der 13,5 Prozent an dem Unternehmen hält. Die geplante Expansion sei auf halber Strecke stecken geblieben. Das Unternehmen erwirtschaftete laut den Angaben 2012 einen Umsatz von 9,6 Mio. Euro (plus sieben Prozent), die Exportquote beträgt 90 Prozent.

(APA)

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