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Rot und Blau streiten über Bau

Sechzig Bürger kamen zu einer Versammlung über die geplante Fun- und Sporthalle. Die Meinungen über das Klima der Diskussion könnten nicht unterschiedlicher sein.

Während die SPÖ von einer „fruchtbaren Diskussion“ spricht, ortet die FPÖ „keinen Konsens“ über die Pläne des Freizeitareals in der Sandleitengasse. Dort soll eine 2.800 Quadratmeter große Fun- und Sporthalle errichtet werden, was aber auf Widerstand bei der Bevölkerung stößt.

Bei der Bürgerversammlung am 1. Oktober hat das Sportamt über den geplanten Bau informiert. „Die Halle wird hauptsächlich auf den Tennisplätzen errichtet. Diese waren bisher für die Schüler der Roterdschule nicht zugängig“, erklärt der -Ottakringer SP-Klubvorsitzende Alexander Wolfsberger. „Das Projekt wird eine Verbesserung des Sportangebotes bringen – das war auch der Tenor unter den Anwesenden.“ Ottakrings FPÖ-Klubobmann Christian Hein, der selbst an der Versammlung teilnahm, sieht das anders. „Gegner der Halle wurden von der SPÖ beschimpft“, so Hein. Wolfsberger ist über diese Behauptungen verwundert: „Offenbar waren wir auf unterschiedlichen Veranstaltungen. “

Als Beweis, dass der FPÖ-Bezirkspolitiker auf einer anderen Veranstaltung war, wertet Wolfsberger auch dessen Behauptungen über die Tarife: „Der Tagespreis für die Halle beträgt 2,50 Euro für Schüler und Jugendliche, und vier Euro für Erwachsene.“ Die FPÖ hatte kritisiert, dass bis zu vier Euro pro Stunde bezahlt werden müssen. Das „können sich gut bezahlte SPÖ-Mandatare wohl leisten, der Durchschnittsverdiener hingegen nicht“, so Hein. Nach diesen Aussagen geht der Streit um die Halle in die nächste Runde.

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