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Rot-grüner Grundsatzbeschluss: Radfahren in Wien wird verbessert

Radfahren in Wien soll verbessert werden. Dazu hat die Rot-grüne Stadtregierung im Gemeinderat nun einen Grundsatzbeschluss abgesegnet.
Radfahren in Wien soll verbessert werden. Dazu hat die Rot-grüne Stadtregierung im Gemeinderat nun einen Grundsatzbeschluss abgesegnet. ©APA
Radfahren in Wien soll verbessert werden. Dazu hat die Rot-grüne Stadtregierung im Gemeinderat nun einen Grundsatzbeschluss abgesegnet. Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou ist sich sicher: "Wien steht erst am Anfang eines Fahrradbooms."
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Rot und Grün ziehen in Wien an einem Strang – auch in Sachen Radverkehr. Zumindest ist dies aus einem gemeinsamen “Grundsatzbeschluss” zu schließen, der am Mittwoch, den 22. Mai im Wiener Gemeinderat abgesegnet wurde.

Darin ist festgehalten, dass sich die Rahmenbedingungen für das Radeln in Wien weiter verbessern sollen – etwa durch eine Änderung der Steuerung von Ampelphasen, den Ausbau des Radweg-Netzes oder der Schaffung neuer Abstellanlagen.

“Städte mit hohem Radanteil gewinnen an Lebensqualität”

“Radfahren ist ein Thema, das regelmäßig in Wien für Aufregung sorgt”, verwies Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (G) vor dem Beschluss auf jüngste Debatten – etwa jene um die testweise grüne Einfärbung von Radwegen. Trotzdem zeigte sie sich in ihrer Mitteilung überzeugt: “Wien steht erst am Anfang eines Fahrradbooms. Der Anteil des Radverkehrs beträgt derzeit laut Vassilakou knapp über sechs Prozent.

“Dieser Anteil ist sehr gering”, befand die Ressortchefin. In anderen Städten sei er bedeutend höher. Manche in Wien seien der Meinung, dass mit einem höheren Anteil die Welt untergehe. Doch Vassilakou beruhigte: “Das Gegenteil ist der Fall. Die Welt geht nicht unter. Städte mit hohem Radanteil gewinnen an Lebensqualität.”

Maßnahmen für Radfahrer in Wien

Dementsprechend will Wien mit den Bezirken eine Reihe von Maßnahmen “mit hoher Priorität” verfolgen, wie es im Antrag heißt. Konkret sollen die Lücken im Radwegnetz geschlossen und das Fahren gegen Einbahnen “möglichst flächendeckend” erlaubt werden. Weiters soll ein Beschilderungs- und Markierungssystem für hochrangige bzw. wichtige Radverbindungen geschaffen werden.

Zusätzlich sind mehr Fahrradstraßen und die Benützungspflicht von Radwegen geplant. Auch neue Abstellmöglichkeiten an häufig frequentierten Orten sind vorgesehen. So wird es etwa am Hauptbahnhof eine wettergeschützte Fahrradstation geben. In Sachen Ampelschaltung wird geprüft, ob Grüne Wellen für Radfahrende eingerichtet werden könnten.

Rot-grüner Grundsatzbeschluss

Die Stadtregierung ist sich bei dieser Planung sicher , dass sie zusätzliches Geld benötigen wird. Insbesondere im Dialog mit “oft noch skeptischen bzw. verunsicherten Bevölkerungsteilen” seien personelle wie finanzielle Anstrengungen nötig, heißt es im Antrag. Diese würden sich aber bald rechnen, da etwa im Gesundheitsbereich dadurch Einsparungen möglich seien, wird versichert.

Der Antrag wurde mit den Stimmen der Regierungsparteien SPÖ und Grüne angenommen. Keine Zustimmung kam von FPÖ und ÖVP – die stattdessen Kritik an der Radpolitik der Koalition übten.

(Red./APA)

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