"Romantische" Premiere bei den Salzburger Festspielen

Das Salzburger Mozarteum Orchester könnte heuer einen entscheidenden Schritt weiter kommen auf dem Weg zum international als erstklassig wahrgenommenen Opern-Orchester. Die Salzburger sitzen heuer in "Romeo et Juliette", der zentralen Opern-Neuproduktion der Festspiele, im Graben.

Auch der ORF wird diese Oper als einzige live im Fernsehen von den Festspielen aus Salzburg übertragen. Am Pult stehen wird der 32-jährige kanadische Dirigent Yannick Nezet-Seguin.

“Noch nie hat das Mozarteum Orchester bei den Salzburger Festspielen romantische Oper gespielt, das ist eine Premiere für uns, bisher waren wir bei den Festspielen ‘nur’ in der Barock-Oper oder der Klassik eingesetzt”, so Geschäftsführer Stephan Rosu am Dienstagvormittag. “Für uns ist das ein enormer Vertrauensbeweis der Festspiele und eine tolle Gelegenheit, uns neben den Wiener Philharmonikern als zweites, zentrales Opern-Orchester der Festspiele zu etablieren.”

Hochmotiviert ist das Orchester auch wegen der “zündend-kreativen Zusammenarbeit” mit Yannick Nezet-Seguin, so Rosu. Und auch der Gelobte selbst bestätigt: “Ja, es hat ‘Klick’ gemacht zwischen dem Orchester und mir. Es läuft hervorragend, vor allem, weil ich hier genau den Klang finde, den ich suche. Es geht mir in ‘Romeo et Juliette’ nicht nur um den gewohnt schweren und dicken, sondern auch um den federleichten Klang. Und den hat dieses in der Klassik und in der Barockmusik geschulte Orchester einfach drauf”, so der Kanadier, Chefdirigent des Orchestre Metropolitain du Grand Montreal, Nachfolger von Valery Gergiev beim Philharmonischen Orchester Rotterdam und erster Gastdirigent beim London Philharmonic Orchestra.

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