Roddick im Wimbledon-Achtelfinale gegen Lu out

Der US-Star erreichte im Vorjahr das Finale
Der US-Star erreichte im Vorjahr das Finale ©APA (epa)
Vorjahres-Finalist Andy Roddick ist bei den All England Championships in Wimbledon überraschend im Achtelfinale ausgeschieden. Der US-Amerikaner unterlag am Montag in London Lu Yen-hsun in einem dramatischen Spiel nach 4:36 Stunden mit 6:4,6:7(3),6:7(4),7:6(5),7:9. Bei den Damen ging die als Nummer drei gesetzte Dänin Caroline Wozniacki gegen die Tschechin Petra Kvitova 2:6,0:6 unter.

“Er hat sich den Sieg mehr verdient als ich. Ich hatte meine Chancen, habe sie aber nicht genützt”, resümierte Roddick. Lu Yen-hsun, der als erster Tennisprofi aus Taiwan das Viertelfinale in Wimbledon erreichte, trifft nun auf Novak Djokovic. Der Serbe warf Halle-Sieger Lleyton Hewitt aus Australien aus dem Rasen-Grand-Slam-Turnier. Rafael Nadal gab sich genauso wie Roger Federer keine Blöße.

Der Taiwanese ist der erste Asiate seit dem Japaner Shuzo Matsuoka 1995, der bei einem Grand-Slam-Turnier im Viertelfinale steht. “Ein Traum ist wahr geworden, ich hätte nicht damit gerechnet”, sagte der Weltranglisten-82.. Die Partie war völlig ausgeglichen, am Ende entschieden nur Kleinigkeiten zugunsten des Außenseiters, der insgesamt sogar um drei Punkte weniger machte. Im Viertelfinale wartet nun der Serbe Djokovic.

Die Nummer drei des Turniers feierte trotz Bauchschmerzen gegen den Australier Lleyton Hewitt einen 7:5,6:4,3:6,6:4-Erfolg. Keine Mühe hatte Rafael Nadal. Der Weltranglistenerste ließ dem ungesetzten Franzosen Paul-Henri Mathieu beim 6:4,6:2,6:2-Sieg keine Chance. Der Sieger von 2008 entschied nach genau zwei Stunden auch das zehnte Duell in Folge mit dem Franzosen für sich und bekommt es nun in einer Neuauflage des Paris-Endspiels mit dem Schweden Robin Söderling zu tun. Die Nummer sechs des Turniers behielt gegen den Spanier David Ferrer nach hartem Kampf mit 6:2,5:7,6:2,3:6,7:5 die Oberhand.

Titelverteidigerin Serena Williams ist erwartungsgemäß ins Viertelfinale eingezogen. Die Weltranglistenerste musste gegen die Russin Maria Scharapowa allerdings 1:36 Stunden kämpfen, ehe der knappe 7:6(9),6:4-Sieg feststand. Im belgischen Topduell behielt die 27-jährige Kim Clijsters gegen Justine Henin mit 2:6,6:2,6:3 die Oberhand und hat damit nach wie vor die Chance auf ihren ersten Triumph auf dem “Heiligen Rasen”.

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