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Rinspeed sQuba - Das James Bond Auto

Da würde sogar 007 ins Staunen geraten: dreißig Jahre nach dem Agententhriller „Der Spion, der mich liebte“ kommt mit „sQuba“ das erste Auto, das den Unterwasser-Flug beherrscht. Diashow   Video 

„Tauch’ noch mal, James!“ Wenn’s dem Agenten zu heiß wird, taucht er ab. Besonders eindrucksvoll bewerkstelligte dies Roger Moore im Agententhriller „Der Spion, der mich liebte“ von 1977: In einem schnittigen Gefährt geht er auf Tauchstation. Der Haken an der Sache: Die Szene hat nie wirklich stattgefunden. Sie war eine Animation.

Erstes Tauchauto der Welt

Mit dem „sQuba“, dem ersten Tauch-Auto der Welt, wird nun gut dreissig Jahre später aus dem Film-Fake zwar nicht für Kino-, sondern für Autosalon-Besucher in Genf (vom 6. bis 16. März 2008) Wirklichkeit. Dem James-Bond-Fan und Schweizer Auto-Visionär und Rinspeed-Boss Frank M. Rinderknecht (52), bekannt für seine ausgefallenen Autokreationen, hatte die Filmszene seit Anbeginn nie ruhen lassen: „Seit drei Jahrzehnten stelle ich mir vor, wie es denn gelingen könnte, ein funktionstüchtiges Auto für den Unterwasser-Flug zu bauen. Nun haben wir den Traum Realität werden lassen.“

Und eben dieser Unterwasser-Flug in bis zu zehn Metern Tiefe, bei dem das Fahrzeug in einen dauerhaften Schwebezustand gelangt, unterscheidet den „sQuba“ von vor allen Dingen militärischen Vehikeln, die zwar abtauchen können, dann aber behäbig über den Grund rumpeln. Rinderknecht: „Zweifellos ist es schon nicht leicht, ein Auto so wasserdicht und druckresistent zu machen, dass es sich unter Wasser bewegen kann. Die wirkliche Herausforderung war aber, dass sich das Ding wie ein Fisch im Wasser bewegen sollte.“

Gestrippte Elise

Auf der Straße wirkt ein 50 PS starker E-Motor auf die beiden Hinterräder des gestrippten Lotus Elise, zwei seitliche Jetantriebe drücken dann das U-Boot-Auto unter Wasser, wo der Tauchgang von zwei Heckpropellern organisiert wird. Als Steuerrad dient ein Hebel an der Mittelkonsole.

Unterwasser-Cabrio

Sie fahren ins Wasser, der Wagen schwimmt, bis Sie die Türe einen Spalt weit öffnen, um das Wasser einströmen zu lassen. Schon begibt sich „sQuba“ in die Unterwasserwelt. Luft erhalten die Passagiere über ein eingebautes Pressluft-System wie es Taucher kennen. Rinderknecht: „Aus Sicherheitsgründen haben wir den Wagen als offenes Fahrzeug gebaut, damit die Insassen im Notfall schnell aussteigen können. Denn bei einer geschlossenen Kabine würden Sie die Türe nicht mehr geöffnet bekommen.“ Doch Sicherheit ist nicht der einzige Grund für die offene Targa-Bauweise: Bei einem geschlossenen Innenraum von nur zwei Kubikmetern Luft hätte das Fahrzeuggewicht um zwei Tonnen (!) erhöht werden müssen, um dem nicht gewünschten Auftrieb entgegenzuwirken.

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