Rihanna und die Devise "Sex sells": Striptease-Video zu "Pour It Up"

Der Kampf der Freizügigkeit:: Rihanna hat nachgelegt.
Der Kampf der Freizügigkeit:: Rihanna hat nachgelegt. ©AP
Weniger ist dieser Tage mehr, zumindest wenn man sich das Pop-Business aktuell zum Vorbild nimmt: Sängerin Rihanna zeigt sich in ihrem neuen Musikvideo zur Single "Pour It Up" freizügiger denn je - und steht Kollegin Miley Cyrus und "Wrecking Ball" damit in keinster Weise nach.
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Ohne “nackig” geht es derzeit scheinbar nicht – zumindest, wenn es nach internationalen Pop-Diven wie Miley Cyrus und Rihanna geht.

In ihrem Video zur Single “Wrecking Ball” schaukelt die 20-jährige Cyrus etwa splitterfasernackt auf einer Abrissbirne umher. Und erzielte damit genau den gewünschten Effekt: Bereits in den ersten 24 Stunden nach der Veröffentlichung erreichte das Musikvideo 19,3 Millionen Klicks auf YouTube und knackte somit den bisherigen Rekord. Und die Tendenz ist weiter steigend.

Rihanna: “Sex sells” bei “Pour It Up”

Ihre Kollegin aus Barbados ist bekanntlich ebenfalls alles andere als prüde – und legte flugs nach. Anfang Oktober wurde das Video zur Single “Pour It Up” veröffentlicht, das der Fantasie definitiv keinen Spielraum mehr lässt und einen wahren Gegenschlag zu “Wrecking Ball” liefert: Als “Zuhälter-Königin” trohnt die kaum bekleidete Rihanna auf einem Podest, während Stripperinnen sich um Pole-Stangen winden  – natürlich ebenfalls (so gut wie) nackt.

Dazu gibt es tänzerische Einlagen mit einer gehörigen Portion obszöner Gesten, möglichst direkt in die Kamera – feuchte Wasserspielchen inklusive. Und authentisch als echte Zuhälterin spart Rihanna auch nicht mit vulgären Gangster-Gesten, wirft  haufenweise Dollarscheine durch die Luft oder steckt sie in knappe  Tangas und BHs.

Wie viel Sex muss es sein?

Die Reaktionen der User auf YouTube zu dem Video sind vielseitig, einige Kommentare gehen jedoch in eine eindeutige Richtung : “rihanna porno mama” schreibt der eine, “I find this video easy to masturbate to” erwidert der nächste User. Auch begeisterte Kommentare, die das neue Werk “beautiful and very sexy” finden, sind darunter.

Die Frage, die sich stellt: Wie sexy muss es noch werden? Andere Musiker haben bereits Bedenken bei der Freizügigkeit von Miley Cyrus geäußert, so etwa die irische Sängerin Sinead O’Connor. Es mache sie sehr betroffen, dass Cyrus‘ Umfeld ihr zu verstehen gegeben habe, dass es “cool” sein könnte, in Videos “nackt zu sein und Vorschlaghämmer zu lecken”, schrieb O’Connor in einem offenen Brief auf ihrer Webseite. Die 46-Jährige mahnte die jüngere Sängerin, sich nicht zu “prostituieren”: Sie schade nur sich selbst und verdecke damit ihr “Talent”, meint die irische Sängerin über Cyrus.

Bleibt abzuwarten, ob und wie die Reaktionen nun zu Rihannas neuem Video-Werk von Seiten anderer Musiker ausfallen werden.

(Red./(ABE)

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