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Rhythmische Gymnastik-EM in Wien: Weber und Ruprecht mit Heim-Vorteil

Die EM der rythmischen Gynmastik lockt die Stars nach Wien
Die EM der rythmischen Gynmastik lockt die Stars nach Wien ©APA
Von 31. Mai bis 2. Juni 2013 findet in Wien die Europameisterschaft der Rhytmischen Gymnastik statt. Die Favoritinnen kommen traditionell aus den Ost-Ländern wie Russland, Weißrussland und der Ukraine, die Österreicherinnen Weber und Rubrecht wollen vor Heimpublikum aber ihre Fortschritte zeigen.
Die Österreicherinnen bei der EM

 Da die Elite in dieser Sportart aus Europa kommt, ist an den drei Wettkampftagen in der Stadthalle allerhöchstes Niveau zu sehen.  Im Elite-Bewerb der Aktiven mit Jahrgang 1997 und älter ist Österreich durch die Vorarlbergerin Caroline Weber und die Tirolerin Nicol Ruprecht vertreten.

Caroline Weber lässt Karriere ausklingen

Weber wird am EM-Eröffnungstag 27 Jahre alt, sie lässt mit diesen Titelkämpfen ihre Karriere ausklingen. Nachfolgerin der zweifachen Olympia-Teilnehmerin als Österreichs Nummer eins wird die 20-jährige Ruprecht. Die 18-jährige Steirerin Natascha Wegscheider ist EM-Ersatz.

Weber und Ruprecht haben zwar in Wien ihr Trainingsdomizil, am Dienstag ziehen sie aber dennoch in eines der drei für akkreditierte Personen reservierten Hotels. “Das ist wichtig, um in die richtige Wettkampfstimmung zu kommen”, erklärte Weber, 55-fache Staatsmeisterin, am Montag bei einer Pressekonferenz des österreichischen Verbandes (ÖFT). Am Dienstag sollte auch das erste Training in der Wettkampfhalle möglich sein.

Drei Wettkampftage bei EM der rhythmischen Gymnastik

Da reisen auch 29 der anderen Nationen an, nur drei haben sich für Mittwoch angekündigt. Die offiziellen Trainingseinheiten am Mittwoch und Donnerstag (jeweils ab 13 Uhr) laufen bei freiem Eintritt ab. Für die Wettkampftage gibt es noch Karten, für Sonntag aber nicht mehr allzu viele. Zu sehen wird auch die ÖFT-Juniorinnen-Gruppe sein, mit vier Vorarlbergerinnen, einer Steirerin sowie als Ersatz eine Oberösterreicherin.

Auch wenn der Nachwuchs zuletzt unter der Ägide der Vorarlberger Landestrainerin Vesela Milanova und der ehemaligen Weltmeisterin Lilia Ignatova zuletzt große Fortschritte gemacht hat, liegt das Hauptaugenmerk der heimischen Fans auf der nun elffachen EM-Teilnehmerin Weber und Ruprecht. Das von Nationaltrainerin Lucia Egermann betreute Duo wurde 2011 im EM-Teambewerb von Minsk ausgezeichnete Sechste.

EM in der Wiener Stadthalle

Dadurch haben die beiden in Wien ihr Antreten in der Elite-Gruppe A sicher. Gelingt diesmal zumindest ein achter Platz, erhält man sich dieses Status für die EM in zwei Jahren. Jede Einzelplatzierung in den Top 20 wiederum würde für das Mehrkampffinale bei den Europameisterschaften 2014 in Baku einen Quotenplatz bringen. “Diese Top 20 sind mein Ziel”, verriet Ruprecht. Für Weber sollte dieses Vorhaben gut erreichbar sein.

Sollten das beide schaffen, hätte Österreich erstmals zwei Sportlerinnen in einem EM-Mehrkampffinale, statt Weber würde wohl Wegscheider turnen. Die nächstjährigen EM-Veranstalter aus Baku entsenden übrigens eine 14-köpfige Beobachter-Delegation nach Wien, sie werden beim ersten Höhepunkt in diesem Olympia-Zyklus 82 Elite-Athletinnen und in 24 Juniorinnen-Gruppen 137 Nachwuchs-Turnerinnen am Werk sehen.

(APA)

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