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Rendi-Wagner will SPÖ nach Wahldebakel "mit Leben erfüllen"

Die SPÖ-Chefin will die Partei reformieren.
Die SPÖ-Chefin will die Partei reformieren. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Vieles, was am letzten Parteitag bereits beschlossen wurde, soll nun laut Pamela Rendi-Wagner auch in die Tat umgesetzt werden. Vor allem eine stärkere Mitgliederbeteiligung liegt der SPÖ-Chefin am Herzen.

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner will eine stärkere Mitgliederbeteiligung ermöglichen. Reformen, die beim Parteitag 2018 beschlossen und seither wegen der Wahlkämpfe nicht umgesetzt worden seien, müssten nun "mit Leben erfüllt" werden, sagte sie Dienstagabend im ORF-"Report".

Rendi-Wagner will stärkere Mitgliederbeteiligung

Es brauche eine stärkere Mitgliederbeteiligung, die "breiteste Mitgliederöffnung", die es je gegeben hat. Dahingehend sei bereits am letzten Parteitag einiges beschlossen worden, was nun auch umgesetzt werden müsse.

In punkto Öffnung verwies sie etwa auf die sogenannten Themeninitiativen oder die Gastmitgliedschaft. Ob es einen Reformparteitag geben wird, ließ sie unbeantwortet. Sie sei dafür, eine große Veranstaltung zu machen, wie man die dann nenne, sei nicht so wichtig. "Themenrat, Reformtag oder Zukunftstag" seien etwa Vorschläge, die in den vergangenen Tagen gefallen seien.

Deutsch als Bundesgeschäftsführer: "Na sicher war das meine Idee"

Rendi-Wagner verteidigte außerdem die Bestellung von Christian Deutsch zum Bundesgeschäftsführer: "Na sicher war das meine Idee", sagte sie. Es handle sich um die wichtigste strategische Personalentscheidung für die Vorsitzende. Ein Durchgriffsrecht, wie es Sebastian Kurz in der ÖVP hat, will sie bei der Präsidiumsklausur am Freitag nicht fordern. "Nein, das ist ein Erneuerungsstartschuss, den wir am Freitag alle gemeinsam beschließen", sagte sie.

Die SPÖ müsse klären, wofür es die Partei im 21. Jahrhundert brauche. Sie selbst wolle auch bei der nächsten Nationalratswahl als Spitzenkandidatin der SPÖ antreten, versicherte sie. "Ich werde meine Verantwortung nicht so schnell an den Nagel hängen", betonte sie.

(APA/Red)

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