Rendi-Wagner fordert "wöchentliche Selbsttests im Wohnzimmer"

Rendi-Wagner hält einmalige Massentests für nicht sinnvoll.
Rendi-Wagner hält einmalige Massentests für nicht sinnvoll. ©Screenshot
"Eine systematische Wiederholung der Massentests wäre das wichtigste", meinte SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner am Freitag in der ZiB2. Am besten wären "wöchentliche Selbsttests im Wohnzimmer".

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner will, dass sich die Österreicher künftig daheim auf das Coronavirus testen. In der "ZiB2" plädierte sie Freitagabend für "wöchentliche Selbsttestungen im Wohnzimmer". Entsprechende geeignete Tests seien zuletzt auf den Markt gekommen: "Eine systematische Wiederholung wäre das wichtigste."

Rendi-Wagner will zwei Gratis-Schnelltests pro Woche

In einer schriftlichen Stellungnahme plädiert sie am Samstag dafür, dass sich die Österreicher künftig zweimal pro Woche selbst testen. Die Materialien dafür sollten kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Möglich sei die Ausweitung zunächst durch Antigentests und danach durch "sehr leicht anwendbare" Papierstreifentests. Diese neue Testmöglichkeit, die für Laien sehr einfach zu handhaben sei, stehe kurz vor der Zulassung: "Sie ist kostengünstig, benutzerfreundlich und liefert rasch das Ergebnis." Die Regierung wäre gefordert, diese neuen Tests so rasch wie möglich in sehr großer Menge zu beschaffen.

Normales Leben durch regelmäßige Schnelltests

Durch die regelmäßigen Tests würde sich die Isolationszeit auf im Schnitt fünf bis sieben Tage verkürzen. Auch das Contact Tracing könnte durch die Selbsttests zuhause massiv entlastet werden, da sich die Personen regelmäßig testen und kürzere Zeitintervalle nachverfolgt werden müssten, meint Rendi-Wagner. Ihre Conclusio: "Wir holen uns damit selbst das normale Leben zurück."

Dass Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) zuletzt gemeint hatte, bei den Massentests positiv Getestete könnten mit FFP2-Maske mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause fahren, verteidigte die SPÖ-Vorsitzende als "pragmatischen Ansatz". Die Frage sei, was die Alternative wäre: "Man kann nicht für jeden Positiven einen Rettungswagen schicken."

(APA/red)

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