Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Remax expandiert ins Ländle

"Als wir hier angekommen sind, haben wir gefunden, hier ist man noch in der Steinzeit", schildert Remax-Europa-Chef Frank Polzler am Donnerstag seine ersten Eindrücke vom österreichischen Immobilienmarkt.

Der – im internationalen Vergleich – geringe Anteil des Maklergeschäfts eröffne Remax ein breites Betätigungsfeld. Das US-Unternehmen die Zahl seiner Büros in Österreich bis zum Jahr 2010 von derzeit 75 auf 120 hochfahren. Die Zahl der Makler soll sich im selben Zeitraum von 250 auf 1.000 vervierfachen.

Derzeit laufen hierzulande noch 65 Prozent der Immobilientransaktionen (Verkäufe und Vermietungen) von Privat zu Privat – ohne fachliche Beratung und ohne professionelle Vermittlung. Während es in Nordeuropa schon gang und gäbe sei, Wohnungen über Makler zu beziehen, soll nun die Maklerquote in den nächsten Jahren auch in Österreich von 35 auf 50 Prozent kräftig steigen, wünscht sich Remax. 2005 vermittelte Remax Austria Immobilien im Wert von 400 Mio. Euro. Für das laufende Jahr peilt Remax ein Transaktionsvolumen von 600 Mio. Euro an. „Wir wollen 20 bis 25 Prozent von diesem Privatmarkt erobern“, so Polzler.

„Wenn die Claims erst einmal abgesteckt sind und jedes einzelne Remax-Büro Makler um Makler wächst, wird der österreichische Markt erst lernen, was Wettbewerb unter Immobilienmaklern heißt“, so Remax-Österreich-Chef Alois Reikersdorfer. In Österreich ist Remax seit sieben Jahren aktiv und zählt eigenen Angaben zufolge zu den Top 3 der Branche – neben den Bankentöchtern s-real (Erste Bank und Sparkasse) und Raiffeisen-Realtreuhand.

„Wir sind sicher, dass wir mit Ende des Jahres auch im reinen Inlandsgeschäft die Nase vorne haben, ist Reikersdorfer angesichts des jährlichen Wachstums von 40 bis 50 Prozent zuversichtlich. Gegenwärtig nimmt das Unternehmen das letzte Remax-freie Bundesland – Vorarlberg – in Angriff. Als Standorte stehen neben Bregenz die Bezirkshauptstädte Bludenz, Dornbirn, Feldkirch sowie Lustenau auf dem Plan.

Die Marke Remax steht zu 95 Prozent im Besitz der US-Familie Dave und Gail Liniger, die 1973 ein Immobilienbüro in Colorado gründete. Die amerikanische Franchise-Makler-Kette hat Europa vor zehn Jahren ins Visier genommen und fährt seither ihren zügigen Expansionskurs. Der gebürtige Gleisdorfer Frank Polzler ist 1953 nach Kanada ausgewandert und 1958 ins Immobiliengeschäft eingestiegen. Heute ist der gelernte Bäcker aus der Steiermark Remax-Masterlizenzgeber für ganz Europa. Die Zahl der europäischen Büros ist seit 1996 von 28 auf 1.460 angestiegen. In Europa beschäftigt Remax derzeit rund 8.000 Mitarbeiter, weltweit sind es etwa 7.000 Büros mit rund 120.000 Arbeitnehmern. Seit 2002 operiert Remax Europa von Wien aus.

  • VIENNA.AT
  • Wirtschaft
  • Remax expandiert ins Ländle
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen