Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Religion und Lockdown: Beratung über weiteres Vorgehen

Während des Lockdowns ist die Religionsausübung von der Regierung ausdrücklich erlaubt.
Während des Lockdowns ist die Religionsausübung von der Regierung ausdrücklich erlaubt. ©APA/AFP (Sujet)
Vertreter der Religionsgemeinschaften beraten am Montag gemeinsam mit Kultusministerin Susanne Raab über das weitere Vorgehen im "Lockdown".
Katholische Kirchen setzen Gottesdienste aus

Schon zuvor hatten die römisch-katholische sowie die evangelische Kirche angekündigt, alle Gottesdienste während dieser Zeit auszusetzen.

Die Religionsausübung ist von der Regierung ausdrücklich erlaubt, die Religionsgemeinschaften verhängten damit aber freiwillige Maßnahmen, um die Corona-Infektionszahlen einzudämmen.

Katholische und Evangelische Kirche setzen Gottesdienste aus

Für das persönliche Gebet werden die katholischen Kirchen auch im "Lockdown" weiter offen bleiben. Gottesdienste können hingegen wie im Frühling nur in verschlossenen Räumen und im kleinsten Kreis stellvertretend für die Gemeinde gefeiert werden. Damit ist gesichert, dass die Eucharistiefeier stattfinde und man über die Medien mitfeiern könne. Darüber hinaus sei auch im "Lockdown" die seelsorgliche Begleitung von Kranken und Sterbenden weiterhin möglich, wie auch aus der Verordnung der Bundesregierung hervorgeht.

Der evangelisch-lutherische Bischof Michael Chalupka, der evangelisch-reformierte Landessuperintendent Thomas Hennefeld und der evangelisch-methodistische Superintendent Stefan Schröckenfuchs riefen am Montag die Pfarrgemeinden zum Aussetzen der Gottesdienste ab 17. November auf. "Das tun wir freiwillig aus Solidarität mit der Gesamtgesellschaft", betonten sie gegenüber dem Evangelischen Pressedienst. Gleichzeitig hielten die Evangelischen Kirchen fest, dass sie auch eine Regelung auf dem Verordnungsweg nicht als Eingriff in die Religionsfreiheit betrachtet hätten.

Die entsprechenden Beschlüsse zum Aussetzen der Gottesdienste werden in den Presbyterien, das sind die gewählten Leitungsgremien der evangelischen Pfarrgemeinden, getroffen. Die für Mitte November und Anfang Dezember geplanten Synoden der evangelisch-lutherischen und der evangelisch-reformierten Kirche sowie die gemeinsame Generalsynode A.B. und H.B. werden aufgrund der anhaltenden Corona-Krise abgesagt. Die nächste Synode A.B. sowie die Generalsynode sollen im Juni 2021 in Graz stattfinden.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • Religion und Lockdown: Beratung über weiteres Vorgehen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen