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Rekord bei Corona-Tests: Mehr als 100.000 in dieser Woche

Anschober will mehr Tempo bei einem Teil von Testungen und Kontaktpersonenmanagement durch mehr Personal.
Anschober will mehr Tempo bei einem Teil von Testungen und Kontaktpersonenmanagement durch mehr Personal. ©APA
Laut Gesundheitsminister Anschober Im Schnitt gab es laut Ministerium im September bisher durchschnittlich 13.200 Tests. Somit werden derzeit so viele Testungen wie noch nie in Österreich durchgeführt, betonte der Minister.
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Waren am Samstag mehr als 18.000 Tests ins Epidemiologische Melderegister (EMS) eingetragen worden, kamen bis Sonntag 12.584 hinzu und somit deutlich weniger als die vergangenen Tage.

Einmal mehr zeigte sich am Sonntag, dass am Wochenende in Österreich weniger getestet bzw. ausgewertet wird. Besonders geringe Zahlen meldeten Burgenland und Kärnten ein. Im Burgenland kamen in den vergangenen 24 Stunden lediglich 137 Tests hinzu, in Kärnten, das nach wie vor mit 89 aktiven Fällen das am wenigsten von Covid-19-Infektionen betroffenen Bundesland ist, wurden seit Samstag 162 Tests gemeldet.

Gering waren auch die Testzahlen mit 412 in Salzburg und 481 in der Steiermark. Alle anderen Bundesländer vermeldeten teilweise weit über 1.000 Tests in den vergangenen 24 Stunden. In Oberösterreich waren es 1.117, in Vorarlberg 1.499, in Tirol 1.681 und in Niederösterreich 2.152. Die Bundeshauptstadt kratzte an der 5.000er-Marke - 4.943 PCR-Untersuchungen kamen seit Samstag hinzu.

Im Schnitt täglich 13.200 Corona-Testungen durchgeführt

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) betonte jedoch in einer Aussendung am Sonntag, dass diese Woche mit mehr als 100.000 Testungen eine Rekordzahl erreicht wurde. Im Schnitt gab es laut Ministerium im September bisher durchschnittlich 13.200 Tests. Somit werden derzeit so viele Testungen wie noch nie in Österreich durchgeführt, betonte der Minister. Vom bereits im März von der Bundesregierung genannten Ziel von 15.000 Tests pro Tag ist man zumindest bei der Berechnung des Wochendurchschnitts immer noch entfernt.

Anschober bekräftigte, dass nicht nur Verdachtsfälle, sondern auch gezielt Personen ohne Symptome in Risikobereichen untersucht werden. Das ist eine von mehreren Ursachen für höhere Infektionszahlen, aber generell ist das Infektionsgeschehen in Österreich für diesen Zeitpunkt deutlich zu hoch, konstatierte Anschober.

Viele Infektionen von Reise-Rückkehrern und regionale Cluster

Als Ursache ortete er viele Infektionen von Reiserückkehrern (z.B. über 1.100 aus Kroatien, rund 600 aus der Türkei), viele regionale Clusterbildungen mit den Schwerpunkten privater Feste und Bars. Und eine gewisse Sorglosigkeit, die sich bei einem kleinen Teil der Bevölkerung über den Sommer breitgemacht hat.

Allerdings merke er auch, dass die Bereitschaft der Bevölkerung, wie im Frühjahr die Maßnahmen mitzutragen, wieder stark steigt. "Daher bin ich zuversichtlich. Gleichzeitig brauchen wir mehr Tempo bei einem Teil von Testungen und Kontaktpersonenmanagement durch Personalaufstockungen zur Verstärkung der Gesundheitsbehörden in einigen Ländern", forderte der Gesundheitsminister.

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(APA/Red)

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