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Reimon zu Koglers EU-Kandidatur: "Ich wüsste keinen Besseren"

Mit Werner Kogler stellen die Grünen einen starken Kandidaten,
Mit Werner Kogler stellen die Grünen einen starken Kandidaten, ©APA/HERBERT NEUBAUER
Zur EU-Kandidatur von Werner Kogler melden sich nun Parteifreunde und Oppositionelle zu Wort. Dabei wird die Entscheidung durchaus positiv aufgenommen.

Nach der Ankündigung von Werner Kogler, sich für die Grüne Spitzenkandidatur zur EU-Wahl bewerben zu wollen, gab es auch Lob von SPÖ-Seite. Die SPÖ-Delegationsleiterin im EU-Parlament, Evelyn Regner, bezeichnete Kogler als “verlässlichen Partner”. Der FPÖ-Delegationsleiter Harald Vilimsky blickt der Nominierung Koglers “sehr gelassen” entgegen.

Vilimsky ist sehr gelassen

Regner sagte, mit Kogler “setzen die Grünen auf einen erfahrenen Politiker. Dort, wo er sich glaubhaft für soziale Absicherung, Steuergerechtigkeit, rechtsstaatliche Prinzipien und höchste Umwelt- und Arbeitsstandards einsetzt, hat er mit mir und der SPÖ einen verlässlichen Partner”.

Vilimsky glaubt nicht an einen Erfolg der Grünen: “In Österreich haben die Grünen vom Wähler mit nur 3,9 Prozent einen Denkzettel bekommen und ich glaube, dass sie auch bei den EU-Wahlen keine großen Sprünge machen werden. Ansonsten konzentrieren sich die Grünen in Österreich derzeit auf außerparlamentarische Opposition bei irgendwelchen Donnerstagsdemos und die Sanierung ihrer maroden Parteikassa”, meinte er.

Reimon: “Ich wüsste keinen Besseren”

EU-Mandatar Michel Reimon (der bereits in Wien auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Kogler erklärt hatte, aus persönlichen Gründen nicht mehr antreten zu wollen) erklärte zu Kogler Entschluss: “Ich wüsste keinen Besseren.” Sein bevorstehender Abschied aus dem EU-Parlament nach der laufenden Legislaturperiode hätte “persönliche Gründe, die sich im Sommer ergeben haben”. Dabei habe er “begonnen, darüber nachzudenken, in den nächsten Jahren doch weniger Zeit in Flugzeugen und Hotelzimmern und mehr mit den Menschen zu verbringen, die mir viel bedeuten”. Er werde in dem EU-Wahlkampf laufen und um jede grüne Stimme kämpfen. “Ich mache bis 26. Mai weiter. Aber am 27. Mai beginnt ein neuer Abschnitt”, so Reimon.

(APA/red)

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