Regierungsspitze zelebriert Gastro-Öffnungen mit Mittagessen im Wiener Prater

Auch die Regierungsspitze lässt sich die Gastro-Öffnung am Mittwoch nicht entgehen.
Auch die Regierungsspitze lässt sich die Gastro-Öffnung am Mittwoch nicht entgehen. ©APA
Die Öffnung der Gastronomie wird von der Regierungsspitze am heutigen Mittwoch mit einem Mittagessen im Schweizerhaus im Wiener Prater zelebriert.
Gastro-Öffnung im Schweizerhaus

Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler, Tourismusministerin Elisabeth Köstinger und Kultur-Staatssekretärin Andrea Mayer sind heute um 13.00 Uhr für ein Mittagessen im Schweizerhaus im Wiener Prater. Um 17.00 Uhr wird das Quartett in der Wiener Staatsoper erwartet. Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig wiederum besuchte bereits heute Morgen das Café Frauenhuber im ersten Bezirk.

Gastro-Öffnung: Freude und Unsicherheit

Bereits um fünf Uhr in der Früh öffneten bundesweit vereinzelt Lokale, die sich neben Besuchern auch über großes Medieninteresse freuen durften. Für Rauschen im Blätterwald sorgten gestern Berichte, wonach es eine eigene Homepage gibt, auf der einige Lokale damit werben, die Coronamaßnahmen nicht zu kontrollieren. Apropos Kontrolle: Wer ein Lokal aufsuchen will, muss nicht nur die drei "G" (getestet, geimpft oder genesen) beachten, sondern sich auch ausweisen können.

In Vorarlberg, wo die Gastronomie wegen niedriger Infektionszahlen bereits vor zwei Monaten öffnete, wurde vor wenigen Tagen eine positive Bilanz gezogen. Das Aufsperren habe - trotz der höchsten 7-Tage-Inzidenz bundesweit - zu keinen größeren Coronaclustern geführt, ergab eine Analyse der staatlichen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit AGES. Für Diskussion sorgte zuletzt das österreichweite Testintervall für die Gastro-Beschäftigten von einmal die Woche - Wien ist hier ausgeschert und hat verschärft.

In der Gastrobranche herrscht noch eine gewisse Unsicherheit, wie gut das Geschäft letztlich tatsächlich laufen wird. Vorsorglich wurde bei der Regierung schon deponiert, dass die Hilfszahlungen nicht schlagartig enden dürften. Neben der Unsicherheit über die Akzeptanz der Corona-Maßnahmen plagt die Branche die Sorge über genügend Mitarbeiter - auch wenn das Arbeitsmartservice (AMS) beruhigt. Die Gastrovertreter fürchten, dass viele Mitarbeiter mittlerweile einen anderen Job gesucht haben, insbesondere die zahlreichen Saisonarbeiter. In den klassischen Touristenregionen fehlen auch noch viele ausländische Gäste. Die Reisebeschränkungen zwischen Österreich und Deutschland wurden vor einer Woche aufgehoben.

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(APA/Red.)

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