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Regierung setzt Personalaufbau im Bundesdienst fort

Besonders stark gestiegen ist zuletzt die Zahl der Polizisten.
Besonders stark gestiegen ist zuletzt die Zahl der Polizisten. ©APA/BARBARA GINDL
Der laufende Personalaufbau im Bundesdienst wird auch künftig fortgesetzt. 2021 sind 143.057 Planstellen vorgesehen.

Die türkis-grüne Regierung setzt den seit 2016 laufenden Personalaufbau im Bundesdienst fort. Im kommenden Jahr hat sie 143.057 Planstellen für Beamte und Vertragsbedienstete vorgesehen. Das sind um 1.226 mehr als heuer und um 9.300 mehr als im Jahr 2015. Damals stoppte die rot-schwarze Regierung den bis dahin laufenden Personalabbau im Bundesdienst. Die seither amtierenden Regierungen haben diesen Kurs fortgesetzt.

Innenministerium erhält mehr Personal

Mehr Personal erhält kommendes Jahr vor allem das Innenministerium, denn die noch unter FPÖ-Minister Herbert Kickl begonnene Aufstockung um mehr als 4.000 Dienstposten bis 2022 wird auch von Türkis-Grün fortgesetzt. Das bedeutet für heuer ein Plus von 1.054 Planstellen. Das Bildungsministerium erhält 55 Posten für die Einführung des Ethikunterrichts, das Familienministerium 50 und die Justiz erhält 28 zusätzliche Mitarbeiter (u.a. für Datenschutz und zum Abbau der vielen Asylverfahren).

Weil mit der Coronakrise auch zusätzliche Verwaltungsaufgaben zu erledigen sind, erhält die Finanzverwaltung kommendes Jahr 92 zusätzliche Dienstposten und das Gesundheitsministerium 35.

Damit steigt die Zahl der Beamten und Vertragsbediensteten des Bundes im kommenden Jahr auf den höchsten Stand seit 2004. Damals sank der Personalstand des Bundes durch die Ausgliederung der Universitäten schlagartig von 156.666 auf 135.242. Danach führte ein strikter Sparkurs bei den Bundesbediensteten zu einem Rückgang auf 133.772 im Jahr 2015. Seither geht es wieder bergauf.

Zahl der Polizisten besonders stark gestiegen

Besonders stark gestiegen ist zuletzt die Zahl der Polizisten. Gemeinsam mit der Justizwache hat der Bund im kommenden Jahr 36.099 Planstellen für Exekutivbeamte. Deren Zahl ist damit schon fast so hoch wie jene der Bundeslehrer (38.747). Zu beachten ist dabei allerdings, dass hier die Landeslehrer für Volks- und Mittelschule nicht enthalten sind. Diese werden zwar vom Bund bezahlt, sind aber bei den Ländern angestellt.

(APA/Red)

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