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Regeln für Gottesdienste im Freien werden ausgearbeitet

Ab 15. Mai dürfen Gottesdienste wieder stattfinden.
Ab 15. Mai dürfen Gottesdienste wieder stattfinden. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Die Katholische Kirche arbeitet derzeit Regeln für Gottesdienste im freien aus. Ab 15. Mai sollen auch diese wieder stattfinden können.

Nach der Bekanntgabe der Kriterien für öffentliche Gottesdienste in Räumen erarbeitet die römisch-katholische Bischofskonferenz nun Regeln für Gottesdienste im Freien. "Die Bischofskonferenz klärt gerade mit der Regierung die Eckpunkte, unter denen ab 15. Mai Gottesdienste auch wieder unter freiem Himmel stattfinden können", sagte Kardinal Christoph Schönborn am Dienstag zur "Kathpress".

Mindestabstand und Maskenpflicht auch in Kirchen

Die innerkirchlichen Details für die Feier der Gottesdienste werden wieder vom Österreichischen Liturgischen Institut unter Leitung von Weihbischof Anton Leichtfried erarbeitet. Wie bisher sei man dabei auch im Kontakt mit allen anderen Kirchen und Religionsgemeinschaften, so der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz.

Eckpunkte bei der am Sonntag veröffentlichten Rahmenordnung der Bischofskonferenz für Gottesdienste in Räumen ab Mitte Mai sind die zwischen Staat, Kirche und Religionen vereinbarten Auflagen. Demnach müssen pro Person 10 Quadratmeter der Gesamtfläche des Gottesdienstraumes zur Verfügung stehen, wobei ein Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten ist.

Weiters ist ein Mund-Nasen-Schutz als Barriere gegen eine Tröpfcheninfektion verpflichtend. Flächen oder Vorrichtungen wie zum Beispiel Türgriffe sind regelmäßig zu desinfizieren. Die Einhaltung der Regeln sind durch eigene Ordnerdienste sicherzustellen. Vor diesem Hintergrund hat die Bischofskonferenz entschieden, dass bei der Messe auch der Empfang der Kommunion in die Hand unter Einhaltung konkreter Regeln möglich sein wird.

Kleine Kirchengemeinschaften haben es besonders schwer

Mit den Regeln zu kämpfen haben vor allem kleine Kirchengemeinschaften in Österreich. Metropolit Arsenios Kardamakis, Oberhaupt der griechisch-orthodoxen Kirche in Österreich und Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz, begrüßte allerdings die Lockerung von 20 auf zehn Quadratmeter pro Person. Das ermögliche es der Orthodoxie zumindest, wieder in allen Kirchen Gottesdienste zu feiern, sagte er in der Ö1-Sendung "Religion aktuell".

Erst später wollen die Methodisten ihre Gotteshäuser öffnen. "Es scheint uns wenig zielführend, öffentliche Gottesdienste anzubieten, wenn nur ganz wenige Personen mitfeiern könnten", sagte der methodistische Superintendent Stefan Schröckenfuchs laut "Kathpress".

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(APA/Red)

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