"Rauchen Verboten!"

In immer mehr Ländern gelten Rauchverbote. Die Missachtung des Verbotes wird in den meisten "rauchfreien" Ländern mit hohen Geldbußen bis zu 3.000 Euro bestraft. Unerlaubtes Qualmen kann die Urlaubskasse ganz schön schmälern.

Auch in beliebten Urlaubsländern wie z.B. Italien oder Irland herrscht ein strenges Anti-Raucher-Regiment. “Kennt man die jeweiligen Rauchverbote nicht, kann es teuer werden. In Irland ist z.B. die Zigarette in geschlossenen öffentlichen Räumen und Restaurants verboten. Bei Nichtbeachtung des Verbotes drohen Geldbußen von bis zu 3.000 Euro”, sagt ÖAMTC-Touristikerin Erika Kabourek. Der ÖAMTC hat die Regelungen in beliebten Urlaubsländern zusammengefasst:

Italien: In Gaststätten darf nur noch in Extraräumen mit eigener Lüftung geraucht werden. Gäste, die das nicht beachten, müssen bis zu 250 Euro Strafe zahlen.

Spanien: Rauchen ist in Bürogebäuden, kulturellen Einrichtungen, Einkaufszentren und öffentlichen Verkehrsmitteln tabu. Auch Gastronomiebetriebe und Eisenbahnen sind Nichtraucherzonen. Die Balearen sind ebenfalls rauchfrei. Unter den Vergnügungslokalen sind nur solche vom Rauchverbot ausgenommen, die kein Essen zubereiten oder servieren, also Cocktail-Bars und Discotheken.

Ungarn: In allen öffentlichen Einrichtungen gilt “Rauchen verboten”.

Frankreich: Seit 1. Februar 2007 gilt ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Räumen. Der Gastronomie wurde noch eine Übergangsfrist bis zum 1. Januar 2008 eingeräumt. Danach darf auch in Restaurants nicht mehr geraucht werden, außer in speziell eingerichteten Räumen, wo es aber keine Bewirtung geben darf. Wer künftig beim Rauchen erwischt wird, muss mit einer Strafe von ca. 68 Euro (öffentliche Räume, Bahnhöfe, Büros, Schulen und Universitäten) rechnen. Beim bereits länger bestehenden Rauchverbot in Zügen sind 45 Euro fällig.

Malta: In allen öffentlichen Einrichtungen, inklusive Kinos, Bars, Restaurants, Diskotheken und Hotels ist der Glimmstängel nicht erlaubt.

Norwegen: Auch in Norwegen darf in allen Gaststätten, Hotels und öffentlichen Verkehrsmitteln nicht geraucht werden.

Schweiz: Das Verbot gilt in Schweizer Zügen und auf allen Bahnhöfen. Wer sich nicht daran hält, muss 25 Schweizer Franken (rund 16 Euro) zahlen. “Ein komplettes Rauchverbot für alle öffentlichen Gebäude muss aber nur im Tessin beachtet werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass bald andere Kantone folgen”, sagt die ÖAMTC-Touristikerin.

Schweden: Das Gesetz verbietet das Rauchen in allen geschlossenen Räumen, in denen Getränke ausgeschenkt oder Speisen serviert werden.

Neuseeland: Auf der Inselgruppe im Pazifischen Ozean besteht in Gaststätten sowie in anderen öffentlichen Einrichtungen Rauchverbot.

Kuba: “Selbst die Heimat der Zigarre hat ein Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen wie Büros, aber auch in Bussen, Taxis und Zügen eingeführt. In Restaurants gibt es eigene Nichtraucherbereiche”, erläutert die ÖAMTC-Touristikerin.

Rauchverbote kommen in Dänemark, Deutschland, Portugal und England
In Wales, Nordirland und Schottland gilt bereits ein Rauchverbot – England zieht ab 1. Juli 2007 nach. Voraussichtlich ab Juli ist das Qualmen dann an allen Arbeitsplätzen ohne Ausnahme verboten. Betroffen sind Pubs und Clubs, inklusive jene, die keine oder nur kalte Snacks anbieten. Abgetrennte Raucherräume wird es dort nirgends geben.

Ab 15. August 2007 wird in Dänemark der Griff zum Glimmstängel in Restaurants, Kneipen, in öffentlichen Gebäuden und auf Plätzen verboten. In Büros, Erziehungseinrichtungen, im öffentlichen Nahverkehr und in Kantinen darf dann ebenfalls nicht mehr geraucht werden. Auch in Portugal soll das Rauchen in der Öffentlichkeit verboten werden. In Deutschland wird der Schutz der Nichtraucher ab 1. September 2007 ausgeweitet. Das Parlament beschloss ein Rauchverbot für alle Einrichtungen des Bundes und für alle öffentlichen Verkehrsmittel wie Bahn, Bus und Taxis.

Eine Übersicht über alle aktuell recherchierten Rauchverbote ist unter www.oeamtc.at/reise im ÖAMTC-Reise-Ratgeber zu finden. Diese Liste wird laufend ergänzt.

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