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Rauch-Stopp: Rauchfrei-App für junge Menschen besonders attraktiv

Rauchen ist unter jugen Menschen ein ebsonders verbreitetes Laster - besonders etwa bei Lehrlingen
Rauchen ist unter jugen Menschen ein ebsonders verbreitetes Laster - besonders etwa bei Lehrlingen ©Pixabay (Sujet)
Junge Menschen, die mit dem Rauchen aufhören wollen, tun dies aus unterschiedlicher Motivation heraus - nicht nur aus Gesundheitsgründen. Eine App der ÖGK ist dabei als Hilfsmittel sehr beliebt.
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Ein Drittel der Nutzer der Rauchfrei-App der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) ist unter 26[…]

Rauchausstieg: App für junge Menschen attraktiv

Die schweren Gesundheitsschäden, zu denen langjähriges Rauchen führen kann, sind bekannt. Sie sind für junge Menschen jedoch nicht unbedingt der Hauptgrund für den Ausstieg.

Motive junger Menschen für den Rauch-Ausstieg

Auch andere Motive spielen bei ihnen eine Rolle, etwa Geld sparen, körperliche Fitness, der Körpergeruch oder ökologische bzw. soziale Aspekte (z. B. Brandrodung oder Kinderarbeit für den Tabakanbau). Das wissen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rauchfrei Telefons der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) aus ihrer Beratungstätigkeit.

ÖGK hilft mit Rauchfrei Telefon und App

Im Jahr 2019 wurden über das Rauchfrei Telefon der ÖGK mehr als 6.600 Beratungsgespräche mit rund 3.500 Personen durchgeführt. Für einen Teil der Anrufer, nämlich rund 1.700, ist eine Altersstatistik verfügbar - siehe Tabelle. Besonders beliebt ist bei den Jungen jedoch die Rauchfrei App. 2019 nutzten diese insgesamt 22.000 User.

Beim Rauchfrei Telefon sind 13 Prozent der Anrufer unter 19 Jahren. 5,3 Prozent der App-Nutzer zählen zu dieser Altersgruppe. Neun Prozent der Anrufer beim Rauchfrei Telefon und 28 Prozent der App-Nutzer sind zwischen 19 und 25 Jahren.

Die Rauchfrei-Website nutzten 2019 rund 141.000 Personen (durchschnittlich 384 Personen pro Tag). Das ist ein Anstieg von 36 Prozent im Vergleich zu 2018. Das Rauchfrei Telefon bzw. die Website und App werden von der ÖGK betrieben und von Sozialversicherungsträgern, den Bundesländern und dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gemeinsam finanziert.

Lehrlinge in Österreich rauchen besonders häufig

Unter den österreichischen Schülerinnen und Schülern ab Schulstufe neun rauchen jeweils ca. vier Prozent täglich Zigaretten. Zusätzlich rauchen fünf Prozent der Burschen bzw. neun Prozent der Mädchen gelegentlich. Berücksichtigt man in derselben Altersklasse neben Zigaretten auch den Konsum von E-Zigaretten bzw. Wasserpfeifen kommt man in Summe auf 21 % Raucherinnen und Raucher.

Während der Raucheranteil unter Schülern seit Jahren tendenziell sinkt, ist das Rauchen unter Lehrlingen in Österreich nach wie vor sehr weit verbreitet: rund 50 % der Lehrlinge beider Geschlechter rauchen Zigaretten, die Hälfte davon täglich.

Vielfältige Unterstützung für ein rauchfreies Leben

Rauchfrei zu leben ist eine der besten Strategien für mehr Gesundheit und Lebensqualität. Die Österreichische Gesundheitskasse unterstützt ihre Versicherten auf vielfältige Weise beim Rauchausstieg - z. B. durch Kurse, Beratungen oder stationäre Entwöhnung.

Da der face-to-face-Kontakt durch die Covid-19-Pandemie nur mit Einschränkungen möglich ist, gewinnen die telefonischen und digitalen Kanäle der ÖGK auch beim Thema Rauchen an Bedeutung. Auf dieser Website finden Versicherte einen Überblick über alle Unterstützungsangebote der ÖGK, sowohl in den Bundesländern, als auch österreichweit.

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